Normal oder nicht normal?

Irgendwie scheint nichts mehr normal, und ich wünsche mir, wie wohl jeder, eine gewisse Prä-Covid-19 Normalität zurück.

Aber was ist schon normal?  Unmaskiert im Supermarkt  einkaufen zu gehen? Maskiert eine Bank zu betreten? In Prä-Covid-19 Zeiten wäre die erste Situation „normal“, in der zweiten wäre man Gefahr gelaufen, verhaftet zu werden.  Verkehrte Zeiten, verkehrte Welt?

Alles ist auf den Kopf gestellt und erfordert enorme Anstrengung, um sich an die neuen Begebenheiten anzupassen. Kontaktverbot zu geliebten Menschen, die räumliche Einengung mit Kindern und Familie, der erhöhte Druck, sich einer neuen Arbeitswelt anzupassen, gefüttert von ständig neuen Krisenszenarios über die Medien, einfach zu überleben, nicht zu wissen, was die Zukunft bietet. Alles ist anders und anstrengend.

Schaffen wir das? Ja, wir sind unglaublich stark, wir sind Künstler der Anpassung, Überlebenskünstler, und dennoch….

Ich persönlich finde es schon enorm anstrengend, bei einem normalen Einkauf mit mehreren Leuten in einem Laden durch die Maske zu atmen, dabei auch noch zu reden, und sich zu überlegen: Was ist, wenn ich niesen muss? Ist der Herr mit der grünen Maske dort mein Nachbar oder nicht? Wie schaffe ich es so schnell mit der Maske, alle Waren an der Kasse unter Tempo einzuräumen – die Kassiererinnen müssen einen Extrakurs absolviert haben – ohne dabei in Atemnot zu geraten?

Bei Menschen, die sonst einen normalen Blutdruck haben, geht dieser in Covid-19 Zeiten schon hoch, für Menschen mit chronischem Bluthochdruck sind diese Zeiten erst Recht eine Herausforderung – purer Di-Stress, also negativer Stress, welcher im wahrsten Sinne aus  unserem „fight and flight“ Instinkt geboren wird .

Doch lasst Euch nicht foppen.  Es gibt immer Wege, den jetzt häufiger erhöhten Blutdruck, der mindestens genauso gefährlich ist, wie das Virus selbst, auf natürliche Weise zu senken, selbst oder gerade in diesen herausfordernden Zeiten:

  • Nehmt Euch Auszeiten von Covid-19. Sucht Euch ein ruhiges Plätzchen, auch wenn es das Badezimmer ist (die Herrentoilette tut es auch), und schließt die Tür. Schließt auch die Augen, die Maske dürft Ihr abnehmen. Atmet langsam bewusst ein und stellt Euch vor, Ruhe und Energie einzuatmen. Dann atmet langsam aus, und stellt Euch vor, alle Unruhe und Sorgen aus Euch heraus zu atmen. Dies macht Ihr bewusst  10 Mal, bis Ihr merkt, dass Ihr ruhiger werdet. Macht dies, wann immer Euch danach zu Mute ist.
  • Stellt den Fernseher ab! Negativ Nachrichten erhöhen unseren Blutdruck, ohne dass wir es wahrnehmen. Das Schlimmste an dieser Krise ist die 24 Stunden Panik Verbreitung über alle Kanäle. Schlaue Sender sind auf schöne Konzerte, Naturfilme, und Komedies umgestiegen mit einem Minimum an nötigen, wichtigen Informationen.
  • Achtet auf eine Bluthochdruck senkende Ernährung.
  • Tägliches Laufen und Bewegen an der frischen Luft tut der Seele gut, und bringt den Blutdruck auf natürliche Weise runter.
  • Genügend gesunder Schlaf ist ebenfalls wichtig, welcher durch ein Tässchen Melissen Tee um einiges begünstigt wird, um den Kreislauf, Geist und Körper zu regenerieren.
  • Euren Kaffee solltet Ihr besser auf ein Minimum reduzieren, und auf leichte Tees umstellen. Kaffee sorgt bei empfindlichen Menschen zu erhöhtem Blutdruck und macht nervös.

Ich persönlich versuche mit der Lage durch zweimal tägliche Meditation und Yoga besser umgehen zu können. Beides sind wirkliche Schätze in diesen Zeiten. Das Internet hält hier sehr viel bereit.

Wer noch mehr erfahren möchte, kann die Zeit daheim jetzt wirklich nutzen, und ein komplettes 6 Wochen Trainingsprogramm zur natürlichen Senkung von Bluthochdruck mitmachen.  Gerne stehe ich Euch bei Fragen zur Verfügung.

Bleibt gesund und haltet durch!

Licht und Liebe

Ginger

Veröffentlicht unter Bluthochdruck, Ernährung bei Bluthochdruck, Geist und Seele, Infektion | Verschlagwortet mit , , , , | 2 Kommentare

…und sie schrien nach Klopapier…

Hallo Ihr Lieben,

Vorwort:

Ich weiß, mein letzter Artikel ist schon eine Weile her – genau genommen ein paar Jahre.

So, wie vielen von Euch, verschafft mir die derzeitige Ausnahmesituation die Zeit und Muße, mich wieder Dingen zuzuwenden, die man sonst leider vernachlässigt hat bevor man durch Covid-19 zum Innehalten gezwungen wurde. Hier meine Artikel für Euch zu schreiben, hat mir immer viel Freude bereitet, doch beruflich bedingt konnte ich dies leider nicht aufrechterhalten.

Nun zu meinem eigentlichen Thema:

Was doch so ein winziges Wesen, ohne Zellstruktur oder Stoffwechsel, nur 1/20tel so groß wie ein rotes Blutplättchen und für unser Auge nicht einmal sichtbar ist, doch eine Macht über uns Menschen weltweit ausüben kann, ist schon erstaunlich. Es bringt Flugzeuge auf die Erde, setzt demokratische Grundrechte außer Kraft, lässt ganze Wirtschaftszweige untergehen, nimmt in rasender Geschwindigkeit ganze Kontinente ein, und versetzt die Welt in einen Zwangsstillstand. Jede autoritäre Regierung würde vor Neid platzen angesichts so vieler Macht.

 

Wie konnte es soweit kommen?

Viren, Pilze, und Bakterien beherrschen unsere Welt seit Jahrmillionen. Uns Menschen bedrohten sie über Jahrhunderte hinweg immer wieder in Wellen – man denke an die Pest, Typhus oder die Lepra. Doch mit der modernen Medizin konnten Typhus-, Lepra-, und die Pest weitestgehend ausgerottet werden. Pilze, welche die natürlichen Feinde von Bakterien sind, spielten hier eine besondere Rolle. Durch die Entdeckung durch Alexander Fleming 1928, dass ausgerechnet ein Pilz namens Penicillium Notatum Bakterien töten kann, wurden sogenannte Antibiotika unsere Hauptwaffe gegen bakterielle Infektionen. Auch Robert Koch und Ignaz Philip Semmelweiss (1818 – 1865) trugen erheblich zur Infektionslehre bei. Leider führte die zu häufige Anwendung von Antibiotika in den letzten Jahrzehnten zu erheblichen Resistenzen.

Viren haben uns erst seit ein paar Jahrzehnten massiv bedroht. Man denke an die Gruppe der Herpesviren, u.a. auch HIV, an die lnfluenza-Viren, Masern, die Vogelgrippe. Trotz ihrer einfachen Struktur besteht ihre Hauptgefahr darin, dass sie sich immer des Stoffwechsels ihres Wirtes bedienen. Somit ist jede Behandlung mit sogenannten Virustatika auch ein Eingriff in nicht infizierte Zellen.

Zurzeit breitet sich der Corona Virus rasant aus über Tröpfcheninfektion Von Regierungen werden wir angehalten, die Ausbreitung einzudämmen durch Kontaktverzicht zu anderen Menschen.

Mir drängt sich immer mehr die Frage auf „reicht dies“, und viel wichtiger „ist sie die Lösung unserer Probleme?

Klopapier

 

 

Ich bin sehr stolz darauf, dass unsere Regierung so schnell in der Lage ist, entsprechende weitgreifende Maßnahmen zu treffen. Jedoch habe ich bis heute nicht einmal das Wort GESUNDHEITSPRÄVENTION gehört. Eine Infektion kann nur stattfinden, wenn das Immunsystem nicht in der Lage ist, einen wie auch immer gearteten Erreger abzuwehren oder zu töten.

Die Menschen haben Angst. Stress und Angst reduzieren unsere eigene Abwehr.

Regale sind leergefegt, weil die Menschen Spaghetti „en masse“ kaufen. Glauben sie, dass Spaghetti das Immunsystem stärken? Oder etwa Klopapier? Oder Konserven?

Die Menschen rauchen weiter, ernähren sich von Fertiggerichten, zuckerhaltigen Produkten nebst Süßwaren. Wie bitte soll sich so eine Nation gegen einen derart aggressiven Erreger wehren?

Wir sind jedoch nicht machtlos. Zumindest können wir alles dafür tun, dass wir gar nicht erst infiziert werden, jeder in seiner eigenen Verantwortung.

 

Wir können unser Immunsystem optimieren, indem wir

  • mindestens 8 Stunden Schlaf einhalten.
  • uns Ruhe gönnen vor den täglich auf uns einrieselnden, meist negativen Nachrichten
  • durch Spaziergänge, Musik, und bewusste Atmung unseren Stresslevel reduzieren.
  • unsere Zellen durch vitale Kost, vollgepackt mit Antioxidantien, Vitaminen, Enzymen, Mineralien in Form von frischem Obst, Gemüse, Kräutern, Nüssen und Samen optimieren und heilen.
  • sich nicht vom Wahnsinn, ob Spaghetti-, Klopapier-, oder sonstigem verrückt machen lassen.
  • unsere Lungen und die lokale Abwehr durch bewusste Atmung, frischer Luft, und Vermeidung jeglicher schädigender Partikel auf Hochtouren bringen, so dass ein Virus nicht die leistete Chance hat, sich dort niederzulassen.
  • täglich unseren Körper trainieren –ohne Fitness Studio geht es auch – da kann auch schon einmal der Küchenstuhl als Gewicht herhalten, oder die Mitbewohner?? Seilspringen, Liegestütz, und Yoga gehen auch auf kleinstem Raum, oder Balkon.
  • letztendlich die Schönheit des Frühlings trotz allem zu genießen, in der Gewissheit, dass auch diese Krise mal ein Ende haben wird, und es wieder genügend Toilettenpapier für alle geben wird.

 

….und sie schrien nach Klopapier, Klopapier….in diesem Sinne

 

Liebe und Licht

 

Eure Ginger

Veröffentlicht unter Geist und Seele, Immunsystem, Infektion, Unser Immunsystem | Verschlagwortet mit , , , , , | 9 Kommentare

6 Wege Kinder fit und gesund zu halten

In vielen Bundesländern hat die Schule vor ein paar Wochen wieder begonnen, und wir alle wünschen uns unsere Kinder so stark und gesund wie möglich – mental und körperlich.

kids3

 

Leider wächst der Druck jedoch zunehmend in den Schulen, Leistung zu erbringen und das Lernpensum zu bewältigen. Das Ergebnis ist, dass immer mehr Kinder an Konzentrationsmangel leiden, wie der Anstieg an ADHS zeigt (Aufmerksamkeitsdefizit und Hyperaktivitätsstörung). Allein in Deutschland ist die Zahl der Kinder im Alter von 3-17 Jahren, die an Symptomen wie Konzentrationsstörung, Zuhörproblemen, oder Hyperaktivität leiden, in den letzten Jahren um 42% gestiegen. Viele hiervon werden medikamentös mit Retalin, Metalin, oder Amphetaminen behandelt.

Ein weiteres Problem, von welchem Kinder und Jugendliche zunehmend betroffen sind, ist die drastische Zunahme an Übergewicht. 15% der Kinder und Jugendlichen sind übergewichtig oder bereits fettleibig mit den Konsequenzen Arthritis, Herz-Kreislauferkrankungen oder Diabetes.

Viele dieser Probleme sind mit einer “Fehl“- bzw. Unterernährung von Kindern und Jugendlichen in Verbindung zu bringen. Kinder wachsen meist (wie damals auch wir) mit Pizza, Pommes, Spaghetti, Schokoriegeln, denaturierten Zerealien und Milchprodukten auf. Die meisten dieser Produkte enthalten nicht nur Zucker und künstliche Lebensmittelzusatzstoffe, sondern sind auch noch defizitär in lebenswichtigen Nährstoffen, Vitaminen und Mineralien, welche für die Entwicklung von Kindern und Jugendlichen essentiell sind.

Selbst so genannte Gesundheits- oder Fitnessriegel, Müslis und Milchprodukte enthalten sehr viel Einfachzucker und sehr wenig Nährstoffe. Dies wird noch getoppt durch den Konsum von Coke und anderen zuckerhaltigen Getränken, welche neben Zucker künstliche Zusatzstoffe und Koffein enthalten, alles Stoffe, die in den Stoffwechsel und die Gehirnleistung von Kindern und Jugendlichen eingreifen.

Doch, was können wir tun, um unsere Kinder gesund und aktiv zu erhalten?

Leider sind für die meisten Obst und Gemüse nicht gerade angesagt und „uncool“. Hier ein paar Tipps, wie Ihr dennoch eine optimale Ernährung sicherstellen könnt:

1.Seid ein Vorbild 

Wenn Ihr Euch von Hamburgern, Pommes und Currywurst ernährt, und raucht, erwartet nicht von Euren Kindern, dass sie einen gesunden Lebensstil lieben lernen.

2. Beobachtet was Eure Kinder mögen und ersetzt dieses 

Natürlich könnt Ihr Eure Kinder nicht zwingen, Avocados zu essen, wenn sie diese nicht mögen, aber Ihr könnt herausfinden, was sie mögen, und dieses auf gesunde Weise ersetzen. Wenn Eure Jungs und Mädels Pommes mit Ketchup mögen (welche tun das nicht?), dann könnt Ihr Kartoffeln schneiden, im Ofen backen und dazu aus frischen Tomaten selbst Ketchup mit etwas Agavensirup und einem Schuss Essig zubereiten. Wenn sie Hamburger mögen, können wir diese mit Vollkornbrot, Tomaten, Avocados, und leckeren selbstgemachten Gemüsebürgern aus Bulgur nachahmen (diese können im Voraus auf Vorrat hergestellt werden und eingefroren werden). Für den süßen Gaumen gibt es Banane mit roher Schokolade und Honig oder etwas Kokosnuss.

3. Kocht gemeinschaftlich 

Tischt nicht Euren Kindern einfach das Essen auf, sondern integriert sie in dem Kochvorgang. Übertragt ihnen Verantwortung bei der Zubereitung und lasst sie mit entscheiden. Je mehr sie mit an der Zubereitung beteiligt sind, desto eher werden sie das essen, was sie mit kreiert haben. Ihr könnt auch die Freunde Eurer Kinder einladen und gemeinschaftlich lustige Snacks aus Karotten, Kartoffeln, Radieschen oder anderen Gemüsesorten herstellen.

4. Nicht für Schokoladenriegel schelten

Es ist nur natürlich, dass Kinder das kaufen werden ab und zu, womit sie ständig gelockt werden – sei es das, was andere essen, oder den Schokoladenriegel, der einen im Supermarkt anlacht. Das sollte akzeptiert werden. Andererseits werden sich die Geschmacksnerven langsam mit einer Ernährung aus vollwertigem Korn, Nüssen, Mandeln, Früchten, Gemüse so umstellen, dass die industrielle Schokolade irgendwann nicht mehr schmeckt und auch kein Fertiggericht. Die Vorliebe für gesunde, natürliche Kost wird von alleine entstehen, und eine Abneigung gegen alles Überzuckerte und Künstliche wachsen. Meine schlaue Nichte von 6 Jahren lässt z.B. Brötchen und Aufschnitt stehen, und greift zum Frühstück nach Bananen und Erdbeeren, dennoch mag sie ab und zu ein paar Pommes.

5. Immer einen gesunden, leckeren Snack mitgeben, der auch noch gut aussieht.

Ich rede hier nicht von langweiligen Sandwiches oder drei Scheiben Gurke sondern etwas, das zum Anbeißen aussieht und auch noch fantastisch schmeckt, wie z.B. die folgenden Snacks.

Zurück zur Schule – Energie Snack

Zutaten:

•1/2 Tasse rohe Kürbissamen

•2 Eßl. Mandelbutter

•1 Eßl. Sonnenblumensamen

•1/2 Tasse gemischte Trockenfrüchte und Nüsse (Bio – Studentenfutter

•1 Tasse entsteinte Datteln

energy-bites

Einfach alle Zutaten in einen starken Mixer füllen und gut durchmixen. Danach mit Hilfe eines Eßlöffels in kleine Bällchen formen und im Kühlschrank ca. 1 Std. kühlen. Aus dem Kühlschrank nehmen und die super Energie Bällchen geniessen (auch auf Vorrat anlegen). Die sind super lecker, spenden gesunde Energie und Konzentrationskraft durch eine geballte Ladung an gesunden Fettsäuren, B-Vitaminen, Kalzium, Proteinen und Antioxidantien. Auch für große Kinder geeignet!!

6. Zu guter Letzt

Kinder benötigen in ihrer Wachstumsphase mehr Nährstoffe als Erwachsene. Omega-3 (wie Omega 3-6-9), Coral Lecithin, und Colostrum von CoralClub (CoralClub Registrierungscode: 822620412912) unterstützen eine gesunde Entwicklung von Körper, Gehirn und Nervensystem. Colostrum garantiert ein perfektes Immunsystem während der Herbst- und Wintertage.

 Vielleicht sind nicht alle Schritte am Anfang einfach umzusetzen, es dauert Zeit…laßt Euch nicht frustrieren, sondern genießt die Entwicklung und die Zeit, die Ihr mit Euren Kindern auf dem Wege verbringt. Lasst sie spielen, rennen, im Matsch toben, egal zu welcher Jahreszeit, und Ihr werdet gesunde und aktive Kinder haben.

Eure

Ginger

Veröffentlicht unter Gesunde Nerven, Natur und Gesundheit, Uncategorized | Verschlagwortet mit , , , , , , , , | 2 Kommentare

Hormone im Gleichgewicht

Hallo Ihr lieben Frauen,

wir Frauen werden während unseres ganzen Lebens von der Gesundheit unserer Hormone bestimmt. Jeder Lebensabschnitt bringt neue Überraschungen, und mit zunehmendem Alter wird es sicherlich nicht einfacher. Von der Pubertät angefangen,über die Menstruation, prämenstruellem Syndrom (PMS), Schwangerschaft, der Gesundheit unserer Eierstöcke und Gebärmutter,  bis hin zur Menopause – alles hängt von unserem Hormonstatus ab.

Ein gesundes Gleichgewicht unserer Sexualhormone, also Östrogen, Progesteron, Prolaktin und in kleinen Mengen Testosteron, sorgt für die Vermeidung von Depressionen, PMS, Brustkrebs, Myomen, Unfruchtbarkeit, Hautproblemen, Migräne, unregelmäßigen Zyklen, vorzeitigem Altern, Herzinfarkten, Unlust oder Knochenbrüchen. Selbst unsere Schönheit wird durch ein gesundes Hormonsystem maßgeblich bestimmt. Die pralle, makellose Haut und dichte, glänzende Haare sind das Aushängeschild für Weiblichkeit und damit „Fruchtbarkeit“.

Anstatt uns jedoch mit schädlichen Hormon-Pflastern oder Tabletten eine gesunde Hormonproduktion vorgaukeln zu lassen, sollten wir lieber selbst die Initiative ergreifen, um uns fit zu halten, denn unser Hormonsystem ist kompliziert und ein Hormonsystem greift in das nächste.

Doch was sind überhaupt Hormone?

Hormone sind einfach gesagt chemische Botenstoffen, welche in unseren Drüsen gebildet werden, und in das Blut abgegeben werden. So übermittelt zum Beispiel der Botenstoff Prolaktin, welcher während der Schwangerschaft im Brustgewebe gebildet wird, die Botschaft, dass das Brustgewebe Milch produzieren soll zur Ernährung des Neugeborenen. Andere Hormone, wie das Östrogen, welches in unseren Eierstöcken gebildet wird, sendet die Empfängnisbereitschaft bzw. deren Aufbau und Abbau an den Körper weiter.

Neben den hier angesprochenen Sexualhormonen gibt es noch eine weitere Reihe von Hormonen wie Stresshormone, Schilddrüsenhormone, Stoffwechselhormone, die den Sexualhormonen teilweise übergeordnet sind bzw. einen indirekten Einfluss nehmen, wie zum Beispiel die Stresshormone Kortisol und Adrenalin (eine Begründung, warum Frauen, die unter Dauerstress stehen Schwierigkeiten haben, schwanger zu werden).

Natürliche Balance

Damit unsere Hormone noch bis in das hohe Alter produziert werden, können wir sehr viel Verantwortung übernehmen. Yoga zum Beispiel ist eine der besten Maßnahmen, um die Durchblutung des Unterleibes, d.h. der Gebärmutter und der Eierstöcke täglich zu fördern – also die Stätte wo unsere Sexualhormone produziert werden. Der Drehsitz, Lotussitz, sowie Kopf-Knie Stellung sind sehr geeignete Asanas, also Yogaübungen, die es gilt, bei ruhiger Atmung zu halten (wer hier mehr wissen möchte, kann mich gerne fragen).

Äußerlich angewendet helfen auch Phytohormone, also pflanzliche Hormone sehr gut, die als Creme aufgetragen werden, wie zum Beispiel die Crème Gest. Innerlich ergänze ich dies mit einer Ladung von Heilpflanzen, welche speziell für die hormonelle weibliche Gesundheit zusammengestellt wurden – nämlich Phytomix für Frauen. Beide Produkte sind  rein natürlich und ohne Nebenwirkungen (Referenzlink zur Registrierung ist 822620412912) .

Spezial Smoothie für hormonelle Balance

Um das Ganze zu toppen, gibt es bei mir zweimal die Woche einen Smoothie, welcher die Funktion unseres weiblichen Hormonsystems unterstützt. Dieser ist einfach zuzubereiten, und schmeckt auch noch gut:

Man nehme:

  1. 1 Tasse Spinat, Grünkohl, grüner Mangold (am besten aus dem eigenen Garten oder aus Bioanbau)
  2. 2 Eßlöffel frische Petersilie
  3. 1 Eßlöffel frischen Löwenzahn
  4. 1 Banane (um den Geschmack abzurunden)
  5. 1 Teelöffel vorher eingeweichte Chiasamen
  6. Frische Erdbeeren oder Kirschen
  7. Soviel gefiltertes und mit CoralMine verbessertes Wasser, wie gewünscht.

 

 

  • Smoothie

 

 

Alle Zutaten wirken direkt auf unser Hormonsystem oder indirekt über die Leber, welche maßgeblich mit an der Verwertung bzw. dem Anteil der Hormone in unserem Blut beteiligt ist.

Ich variiere einfach ab und zu die Zutaten (siehe 1), einfach weil manches nicht immer angeboten ist.

Alle Zutaten gemixt ergeben einen tollen, leckeren, und Hormon – gesunden Cocktail – Prost!!

 

Für Fragen stehe ich Euch  gerne zur Verfügung.

Liebe und Licht

Ginger

Veröffentlicht unter Frauenheilkunde, Gesunde Schönheit, Uncategorized | Verschlagwortet mit , , , , , , , , , , , | 1 Kommentar

BOOBs III – Nährt Eure Brüste gesund

Hallo liebe Leser/innen,

wie in meinen vorherigen Erläuterungen dargestellt, spielen der Umgang mit unseren Brüsten, sowie hormonelle Einflüsse eine wichtige Rolle in den Rahmenbedingungen für die Gesundheit unserer Brüste.

Vielleicht wundert Ihr Euch, dass ich bis jetzt ein Thema nicht angesprochen habe. Häufig wird behauptet, dass eine genetische Belastung mit zur Entstehung von Brustkrebs beiträgt. Sicherlich ist die Wahrscheinlichkeit einer Erkrankung höher, wenn bereits eine familiäre Disposition vorliegt, doch dies ist keine Erklärung oder eine Ursachenklärung. Vielmehr ist die sog. genetische Disposition nur ein klitzekleiner Faktor in einem Cocktail von Einflüssen, die wir zum größten Teil selbst bestimmen können. Unser Körper hat täglich mit Zellveränderungen zu tun. Dies ist ein grundlegender Mechanismus unserer Evolution.

Diese Veränderung der Gene wird von jeder Generation an die nächste weitergegeben. Manche sind positiv, manche schädlich. Schädlich mutierte Zellen behandelt unser schlaues Immunsystem genauso wie Krankheitserreger, es spürt sie auf und vernichtet sie. Dies natürlich voraussetzend, dass wir ein intaktes Immunsystem haben, welches zwischen „schädlich“ und „hilfreich“ unterscheiden kann.

Doch betrachten wir es einmal von der anderen Seite – wenn diese bestimmte Genveränderung vor zwei Generationen auftrat und weitergegeben wurde, wer sagt, dass wir die positive Genveränderung, die wir durch unsere Lebensweise herbeiführen, nicht wieder auf die nächsten Generationen weitergegeben wird?

Können wir unsere eigenen Gene beeinflussen? Ja, das können wir, indem wir nicht nur danach streben, gesund zu bleiben und keine Krankheiten entstehen zu lassen, sondern unseren Körper und Geist in ein Kraftwerk verwandeln, d.h. die uns gegebenen Genen und Zellen nicht nur zu versorgen, sondern zu 120% Gesundheit bringen und mehr. Dies können wir mit einem Bankkonto vergleichen. Wenn wir immer nur vom Bestand leben, wird das Konto geringer und geringer. Wenn wir es jedoch immer weiter füllen und maximieren, sparen und wieder neu anlegen, wird sich das Konto immer mehr füllen.
Doch können wir dies auf körperlich/geistiger Ebene bewerkstelligen?

Die Antwort ist ja – mit allem, was wir unserem Körper zuführen. Hierzu zählt die Wahl der
Nahrung genauso wie die
Flüssigkeiten, die wir zu uns nehmen, die
Gedanken, die wir pflegen, die
Erlebnisse, die wir zulassen, die
Luft, die unseren Körper durch gezielte Atmung mit Sauerstoff versorgt, genauso wie die gezielte
Bewegung, die dafür sorgt, dass all dies zu all unseren Milliarden von Zellen zugeführt wird.

Je mehr wir auf unser „Gesundheitskonto“ einzahlen, je weniger Chancen haben negative Faktoren, die wir nicht beeinflussen können, wie Chemikalien, Umweltverschmutzung, etc.

Heilung kommt von innen! – Nachsatz: Aber nicht von alleine!

Frische, reine Nahrung, frisches Obst und Gemüse, Linsen, Erbsen, Nüsse, Mandeln zubereitet mit reinem Olivenöl, Zitrone, frischen Kräutern in moderaten Portionen sind die idealen Powerstoffe für unseren Körper. Sie versorgen uns maximal mit Vitalstoffen (Vitamine, Mineralien, Enzyme, Co-Enzyme, welche alle im Konzert in unserem Körper sich entfalten können), agieren gegen die chronische Übersäuerung unserer Zellen, entgiften sanft unseren Darm, und sind die wichtigsten Schutzpatrone gegen oxidierende Schadstoffe, sog. Freie Radikale.

Zucker, Weißmehl, alle Fertigprodukte, gekochte, gegrillte Speisen, Wurst, Wurstaufschnitt, massen-produziertes Fleisch, sind in mehrfacher Hinsicht Gift für unsere Zellen und genau genommen der Luxus, den man sich höchstens dann leisten sollte, wenn das Konto die ersten Millionen erreicht hat. Diese Waren führen zur chronischer Übersäuerung und progressivem Vitalstoffmangel. Darüber hinaus enthalten diese sog. Lebensmittel ein Cocktail an Zusatzstoffen, die dem Körper zusätzlich auch noch seine noch verbleibenden Vitalstoffe entziehen um diese Chemikalien unschädlich zu machen. Diese Lebensmittel sind nicht nur „wertlos“ und ohne jeglichen Lebens, sondern schaden uns auch noch.

Habt Ihr Euch schon einmal gefragt, warum Ihr Euch nach einem Stück Kuchen oder einem Brötchen beim Bäcker nach 1 Std. wieder hungrig fühlt? Unabhängig von Insulinschwankungen, ist ein wesentlicher Grund, dass der Körper nach Nährstoffen lechzt, die er nicht bekommen hat. Die wird er auch nicht durch das zweite Brötchen bekommen, sondern enttäuscht vor sich hin darben.
Andererseits müsst Ihr auch nicht auf Leckeres verzichten – die Kunst ist, kreativ die Speisen aus Gemüse und Vitalfoods so umzugestalten, dass sie Euch nützen, nicht schaden.

Fangt zum Beispiel morgens mit einer schön präsentierten Orange an, auf die Ihr ein paar Walnüsse garniert. Zwischendurch ein paar Feigen oder Trockenpflaumen. Mittags ein paar geschnittene Tomaten mit selbstgemachter Guacomole (Avocado – Mus mit Knoblauch, Olivenöl, und etwas Himalaya-Salz und Zitrone vermischen), nachmittags eine selbstgemachte Leckerei aus zerdrückter Banane, Zimt und Biologischer dunkler echter Schokolade.
Dies sind nur Anregungen, es gilt, keine Langeweile aufkommen zu lassen – und bei jedem Happen sich vorzustellen, wie jede Zelle sich darüber freut und sich langsam erholen kann.

Als Getränke sind gefiltertes Wasser mit Zitrone, grüner oder weisser Tee, Rooibusch Tee, Ingwer-Tee, selbstgepresste Säfte oder verdünnte Smoothies, Kräutertees (am besten aus dem Garten oder der Apotheke in loser Form) bestens geeignet. Kaffee, schwarzer Tee, alle Sodagetränke (Cola & Co) sollten ohne Ausnahme ersetzt werden. Kaffee vor allem aufgrund seiner starken Säurehaltigkeit durch den Röstvorgang. Wer nicht auf Kaffee verzichten will, sollte den von Ganoderma probieren. Dieser ist auf rein biologischer Basis und schmeckt genial.

Mit einem Tag Umstellung ist es nicht getan, doch Eurer Körper will immer mehr davon, und wird von alleine intelligente Entscheidungen treffen, was er mag und möchte. Ihr müsst ihm nur mehr Auswahl lassen und – das Auge isst mit. Wer sich bisher noch nicht um die Zubereitung seiner Nahrung gekümmert hat, sollte anfangen, sich damit zu beschäftigen. Auch hier findet Ihr einige Rezepte, ebenso wie in meinen Seminaren.

Strengt Euch an, Eure Zellen und Gene werden es Euch danken 

Genießt den Weg zu einem steigenden Gesundheitskonto 

Eure Ginger

Veröffentlicht unter Frauenheilkunde | Verschlagwortet mit , , , , , , , | Kommentar hinterlassen

BOOBs II – Liebt Eure Boobs oder Sexuelle Freiheit – eine Illusion

Wie versprochen, hier die Fortsetzung zur Gesundheitserhaltung unserer „Möpse“, „Glocken“, und wichtigsten weiblichen Attribute und was wir wirklich tun können, um sie gesund und lebendig zu halten.

Wer hat sich nicht letztes Jahrhundert über die Erfindung der Anti-Baby-Pille gefreut? Endlich Sex ohne direkt schwanger zu werden – juhuuu J Wie meinte Alice Schwarzer so schön: „Die Pille ist ein Meilenstein in der Geschichte der Emanzipation der Frauen“. Erfunden bzw. entwickelt wurde das Sexualhormon Norethisteron von dem Wissenschaftler Carl Djerassi und kam als erstes Verhütungsmittel 1960 zum ersten Mal auf den Markt.

Doch was man damals nicht wusste und was erst langsam durch immer mehr Studien (WHI, 2013 Cancer research “Recent Oral Contraceptive Use by Formulation and Breast Cancer Risk among Women 20 to 49 Years of Age) bekannt wird, ist der Zusammenhang zwischen der Einnahme von hochdosierten Östrogenen und dem Entstehen von Brustkrebs – wohl gemerkt hochdosiert. Untersucht wurde in dieser Studie die Inzidenz von Brustkrebs bei Frauen zwischen 20 und 49 Jahren, die in dem Jahr zuvor hochdosierte Östrogene als Verhütungspille einnahmen.

Während niedrig dosierte Östrogene gar keinen Einfluss auf das Vorhandensein von Brustkrebs hatten, wurden folgende Zusammenhänge erkannt:

  • Bei Frauen, die hochdosierte Östrogen-haltige Kontrazeptiva einnahmen, stieg das Risiko an Brustkrebs zu erkranken um das Doppelte.
  • Bei Einnahme der Pille Thynodiol Diacetate (eine Art des Progestins) verdoppelte sich ebenfalls das Risiko, an Brustkrebs zu erkranken.
  • Sog. Dreiphasige Anti-Baby-Pillen mit einer durchschnittlichen Dosierung von 0,75 mg von Noretindrone (eine Art des Progestins) verdreifachte sogar das Risiko.
  • Bei anderen Arten, einschliesslich niedrig dosiertem Östrogen, gab es keinen Zusammenhang zu einem höheren Risiko, an Brustkrebs zu erkranken. (http://cancerres.aacrjournals.org/content/74/15/4078.abstract)

Nur, welcher Arzt wusste das damals, und wer liest sich schon die Packungsbeilage durch? Doch, ich habe sie einmal gelesen, und das war meine letzte Pille.

Auch heutzutage werden, wenn auch in leichteren Varianten, selbstverständlich Hormone verschrieben – zur Linderung von PMS, während der Wechseljahre (heute wird die Menopause bereits als Krankheit hochstilisiert), bei Migräne, Hitzewallungen, seelischen Problemen (zurückzuführen auf PMS natürlich, eine weitere „Frauenkrankheit“). Ich frage mich nur, was die Frauen vor der Zeit unserer pharmakologischen Errungenschaften gemacht haben? Trümmerfrauen mit PMS? 7 Kinder erziehen, während der Mann im Krieg ist?

Wobei ich wieder bei dem Punkt bin, dass wir uns selber besser kennenlernen sollten. Kennen wir unseren Zyklus? Suchen wir uns den Partner aus, dem wir vertrauen können? (abgesehen davon, gibt es heutzutage auch andere Verhütungsmittel).

Man sollte vielleicht hier verstehen, dass jede Gabe von Hormonen in den Hormonkreislauf eingreift, da kein Teil unseres Körpers unabhängig eines anderen funktioniert. Das beste Beispiel ist, wenn wir uns an der Herdplatte die Finger verbrennen – sehen wir, wie viele Einheiten unseres Wunderorganismus gleichzeitig reagieren und koordinieren, um schnellstens die Finger wieder zurückzuziehen (bitte nicht ausprobieren!). So verhält es sich in allen unseren vermeintlich verschiedenen Organen – sie stehen alle in ständiger Kommunikation, eines wacht über das andere, das eine beeinflusst das andere. Wir sollten uns dessen immer bewusst sein, dass alle Einheiten unseres Organismus bis auf die kleinste Zellebene nach einer Harmonie innerhalb dieses Wunderwerkes streben, um es gesund zu erhalten. Diese Harmonie sollten wir unterstützen, anstatt sie mit Chemikalien zu drangsalieren und dann zu erwarten, dass wir gesund bleiben.

PMS und Menopause haben Frauen seit Jahrhunderten, wenn sie überhaupt Zeit hatten, darüber nachzudenken, ohne Pharmaka in den Griff bekommen – warum also nicht heute?

Ruhe und Harmonisierung (auch hormonelle) werden über Entspannungstechniken, spezifische Yogaübungen, moderate Bewegung, und einen gesunden Umgang mit Belastungen herbeigeführt, über Liebe, Streicheleinheiten, ja, und natürlich Sex – wenn es hier die Pille sein muss, dann wisst Ihr jetzt, worauf Ihr achten solltet. Am besten besprecht Ihr das auch mit Eurem Partner, denn Ihr tragt das gesundheitliche Risiko.

Liebt Eure Boobs

Ginger

Veröffentlicht unter Frauenheilkunde | Verschlagwortet mit , , , , | Kommentar hinterlassen

Durch Raum und Zeit

Wie versprochen folgt die Fortsetzung zu meinem letzten Artikel, aber nicht heute.

Dennoch möchte ich heute etwas anderes mit Euch teilen.

Die Blätter färben sich langsam, es ist ein wunderschöner Oktobertag. Ein Tag zum genießen und einfach „sein“. Die Seele baumeln lassen, Spazierengehen, ein paar Blätter und Kastanien sammeln und einfach den Kopf abschalten.

Aber wer von uns kann das wirklich? Sind wir nicht immer in Gedanken bei den Verabredungen, den Pflichten, den Terminen, dem Sportprogramm, bei der letzten Woche, oder schon bei der nächsten Woche?

Gerade, wenn wir vielleicht auch noch selbstständig sind, oder einen Flohsack hüten müssen, sprich eine Familie haben, sind unsere Gedanken meist bei neuen Projekten, Ideen, Sorgen, Planungen. Wenn es Euch so geht wie vielen anderen, und mir, fällt es schwer, wirklich nur die Zeit sein zu lassen, nur wahrzunehmen was ist und jede Sekunde mit allen Sinnen zu erleben und zu verinnerlichen, einmal nur für sich da zu sein. Kinder können das….die patschen in den Pfützen herum, können stundenlang einem Marienkäfer beim Krabbeln zuschauen, oder einem Drachen hinterherzuschauen, ohne an Noten, ihren Teddybären, oder ihre anstehende Ballettstunde zu denken.

Was ist uns verloren gegangen, und…..können wir dieses kleine Glück wiedererlernen? Die lange Weile, in der aus 10 Minuten eine Stunde werden kann, aus einem Tag eine ganze Woche. Diese verlängerte Weile tritt auf, wenn man verliebt ist, beim Sex, beim Joggen, bei kreativen Tätigkeiten, doch kann man sie auch willentlich herbeiführen oder gar trainieren?

Die Antwort ist ein klares JA!!!

Und wie? Die Frage ist eine Frage der Konzentration, eine bewusste Änderung der Wahrnehmung, durch eine Disziplin, die man erlernen kann.

Als ich vor einigen Monaten sehr viel persönliche Dinge zu bewerkstelligen hatte, und ich nicht mehr wußte, wo mir der Kopf stand, konnte ich durch den schönsten sommerlichen Rosengarten gehen, ohne auch nur den Duft einer einzigen Rose erlebt, eine einzige Blüte gesehen, oder einen einzigen Windhauch der Sommerbrise wahrgenommen zu haben. Meine Wahrnehmung war eine andere, ich sah nur die Probleme, die Sorgen, die möglichen Lösungen, bis mir bewusst wurde, welche kostbare Lebenszeit ich genau in diesem Moment leichtfertig verschenkte, Minuten, die ich nie wieder so erleben dürfte. Ich schwor mir, nichts mehr zuzulassen, was diese kostbarsten Perlen unseres Lebens verneinen könnte, nie wieder, egal was auch immer kommen mag.

Ich habe mir sogar vorgenommen, den Spieß einfach umzudrehen. Alles ist Illusion, alles liegt in unserer Interpretation.

Wie klein und unbedeutend unsere Probleme wirklich sind, kann man durch eine einfache Übung feststellen – legt Euch einfach einmal mit dem Rücken auf den Boden und streckt alle Viere von Euch aus. Atmet langsam ein und aus, in den Bauch hinein, fliessend, ruhig, ein-aus, ein-aus, konzentriert Euch nur auf das ein und aus bis Ihr ganz ruhig seid.

Nun stellt Euch vor, wie Ihr auf der Erde liegt, stellt Euch den Boden darunter vor, stellt Euch die Erdkruste vor, stellt Euch vor, wie tausende von Kilometern unter Euch ein heisses Magma tobt. Stellt Euch vor, dass sich um diesen heissen Kern eine riese Kugel dreht, auf der Ihr gerade liegt. Stellt Euch nun vor, wie Ihr mit Euren Händen und Beinen auf der Krümmung dieser Kugel liegt, die sich bewegt, unmerklich, aber wenn Ihr genau hinhört, könnt Ihr hören, wie sich der riesige Planet, auf dem Ihr liegt, durch das All bewegt. Wie Ihr Euch in diesem riesigen Universum auf dieser Kugel liegend bewegt, Raum und Zeit durchquerend – Ihr könnt auch die anderen Planeten, Saturn, Mond, Venus, Mars sich alle mit großem Lärm bewegen hören. Ihr seid so unbedeutend im Vergleich zu dieser unglaublichen Unendlichkeit, doch Ihr seid umso bedeutender, als Mensch, als Ich, als Seele, Geist, Liebe, Hoffnung, Sein, Ihr alleine und sonst gar nichts.

Diese Übung ist unglaublich relativierend und erfrischend. Atmet weiter, stellt Euch vor, dass Ihr ein Teil dieses Ganzen seid, mit allem verbunden, die gleiche Energie fliesst durch Euch, ein Element von Milliarden, dass Euer Schicksal, Menschsein, Dasein, genau das ist, und nichts anderes, und genauso wertvoll. Wie wichtig sind nun Eure Gedanken, Probleme, Sorgen – wie wichtig hingegen Eure Präsenz, Eure Wahrnehmung, Eure Gefühle, Euer sein – jede Sekunde, jede Minute.

Langweilt Euch, geniesst die Zeit, macht aus der Sekunde die Unendlichkeit durch Raum und Zeit.

Ich wünsche Euch viel Spaß auf Eurer Reise

Liebe Grüße

Ginger

Veröffentlicht unter Bluthochdruck, Inspirationen | Verschlagwortet mit , , , , , , , | Kommentar hinterlassen

BOOBs – Vorsorge, eine Befreiungsaktion und ein Artikel auch für Männer

Manche schauen nach oben, manche auf den Boden, manche schielen, manche sind größenwahnsinnig, andere eher bescheiden, die einen sind prall wie Kürbisse, die anderen klein wie Äpfel – es gibt kein Attribut unserer Femininität, welches so verschiedene Darstellungen zeigt, wie unsere Brüste, unser Busen, unsere „Boobs“ (englische Bezeichnung). Alle sind sie so individuell und einzigartig wie wir Frauen.

Sie werden gemocht, von Säuglingen ebenso, wie von unseren männlichen Artgenossen. Sie luken aus geschickten Dirndel – Kleidern heraus, bieten Dessous eine schier unglaubliche Palette an dekorativen Ansatzpunkten, und stehen im Mittelpunkt der Schönheits- und Sexindustrie.

Millionen Dollar und Euros werden ausgegeben, um Brüste zu vergrößern, und zu verkleinern, sie mit Silikon (?!?!?!= zugegebenermaßen auf Silicium basierender Stoff, wird es dennoch auch zur Abdichtung ebenso benutzt wie in der Bauindustrie, ob das der Brustgesundheit zuträglich ist?) zu (de)formieren, kein Wunder – die „boobs“ sind das weibliche Sexsymbol schlechthin – angefangen von Dolly Buster bis hin zu den Models unserer Zeit. Doch wie sieht es mit ihrer wahren Schönheit aus? Wie gehen wir wirklich mit unseren Brüsten um? Wie sehen wir sie selbst?

Wie ich gerade lerne, und dies ist wirklich ein Zufall, ist Oktober der „Breast Cancer awareness month“ – also der „Brustkrebs Monat“, der auf Brustkrebs aufmerksam machen soll. Wirklich, wie gesagt, dies ist Zufall, obwohl das Anliegen dieses Artikels in die gleiche Richtung geht. Ohne hier Panik zu verbreiten, möchte ich doch gerne einmal ein paar statistische Zahlen wiedergeben. Gemäß der „National Breast Cancer Foundation“
– Ist jede achte Frau in ihrem Leben mit der Diagnose Brustkrebs konfrontiert.
– Ist Brustkrebst die am meisten diagnostizierte Krebsform bei Frauen (nicht, dass dies nicht bei Männern auch vorkommen kann).
– Jedes Jahr werden nach Schätzungen mehr als 220,000 Frauen in den USA mit Brustkrebs diagnostiziert und über 40.000 sterben jedes Jahr.
– Auch Männer können an Brustkrebs erkranken, wenn auch viel selterner (2150 pro Jahr).

Vorsorge per Mammographie und Behandlungsmöglichkeiten bei Brustkrebs möchte ich hier überhaupt nicht ansprechen oder diskutieren. Ich möchte vielmehr die Frage stellen, wie wir wirklich für die Gesunderhaltung unserer Brüste beitragen bzw. beitragen können? Es brauch hier nicht weiter erörtert werden, dass die schulmedizinische „Vorsorge“ in Wahrheit keine Vorsorge ist, sondern ein „screening“, eine Frühdiagnose – bei der es meist bereits zu spät sein kann.

Was tun wir als Frauen wirklich, um vor Brustkrebs vorzusorgen und diesen gar nicht entstehen zu lassen, wirklich alles für unsere Boobs zu tun, um sie gesund zu erhalten? Was können Männer dazu beitragen? (– bitte nicht so schnell lächeln!).

Das weibliche Brustgewebe ist eins der empfindlichsten Strukturen unseres Körpers. Es besteht aus Fettgewebe, Bindegewebe, sehr viel Drüsengewebe, und letztendlich dem Lymphgewebe. Seine Stabilität erhält das Brustgewebe einerseits durch die darunterliegenden Brustmuskeln, andererseits durch ein gesundes, stabiles, kollagenreiches Bindegewebe.

Das Fettgewebe, welches bei Frauen generell stärker ausgeprägt ist als bei Männern, hat eine enorme Speicherkapazität, nicht nur für Fett (während der Stillzeit und Schwangerschaft), sondern leider auch für Giftstoffe, die der Körper sonst nicht eliminieren kann. Um sie unschädlich zu machen (von Umweltgiftstoffen, Nano-Plastikpartikeln, Chemikalien, Nahrungsgifte, Tabletten, bis hin zu Nikotin, usw.) werden diese dorthin gepackt, wo sie am wenigsten Schaden anrichten können – ins Fettgewebe, von welchem unser Busen am meisten aufzuwarten hat.

Das Lymphgewebe ist unser wichtigstes Entgiftungsorgan, vor allem für fettlösliche Gifte und Bakterien. Diese werden über die Lymphe und ihren Zwischenstationen, den Lymphknoten, wie ein verzweigtes Flussbett aus allen Regionen des Körpers gesammelt und gegen die Schwerkraft des Körpers in den oberen Lympheinfluss transportiert, um dort in die Blutbahn zu gelangen, um dort über Niere und Leber entsorgt zu werden. Ein Hauptteil dieser Leitungsbahnen zieht aus dem Bauch über das Brustgewebe zu den Achseln und dort in den sog. Ductus Thoraticus, dem Übergang in die Blutbahn.
Bindegewebe bildet ebenso wie das Fettgewebe ein wichtiges Gewebe zwischen den Blutbahnen und bildet das Stützgewebe. Es besteht hauptsächlich aus Kollagen. Je besser es genährt und gesund erhalten, desto intakter ist dieses, d.h. zu Deutsch, die Stützfähigkeit lässt nicht nach.

Nach diesem kurzen Exkurs ist es einfacher, sich vorzustellen, wie Brustkrebs entstehen kann bzw. welche wichtigen Voraussetzungen geschaffen werden müssen, damit Brüste gesund wachsen und gedeihen.

1) Bitte nehmt sie raus!!! Sie schreien förmlich danach!! Unseren Brüsten geht es zwar schon bedeutend besser als im Viktorianischen Zeitalter mit Schnürkorsetts und „atemberaubenden“ Festkleidern, aber heutzutage haben sie auch schon bessere Zeiten gesehen, nämlich in den 60zigern und 70zigern! Unsere Brüste leben wieder eingezwängt in Körbchen jeglicher Art, nicht nur in hübschen BH’s oder Büstiers, sondern Figur- abklemmenden, hochstemmenden, Bügel BH’s rund um die Uhr, als wäre nicht die weibliche Brust sondern der BH das eigentlich Ansehliche! Ich bitte Euch! Es sind unsere Brüste, die hübsch sind. Es ist ja nichts dagegen einzuwenden, unter Pullovern oder Kleidern einen adretten – frau höre sich allein das Wort an – „Büstenhalter“ zu tragen, – aber halten konnten die sich ganz von allein schon seit Jahrtausenden.

Ich plädiere für die Freiheit unserer Boobs – sie müssen wieder leben können! Man stelle sich vor, was die Daueranwendung eines „Bügels“ für die Brust bedeutet. Das Bindegewebe benötigt keine Anreize mehr, stabil zu bleiben, ebenso wenig wie das Fettgewebe. Sie lassen sich einfach bequem in die Körbchen plumsen. Darüber hinaus schnüren die engen Halterungen und Bügel nicht nur den Lymphfluss, wie oben beschrieben, von unten nach oben komplett ab, sodass keine Giftstoffe abtransportiert werden können, sondern diese begünstigen auch noch die Ablagerungen von eben besagten Giftstoffen in den Fettpolstern, die ja nun überhaupt keine Bewegung mehr erfahren. Das Resultat – alle Giftstoffe haben ein leichtes Spiel, sich in den Zellen abzulagern. Ebenso hat das Immunsystem, welches täglich unsere entarteten Zellen, Viren und Bakterien unschädlich macht, überhaupt keine Chance, seine Arbeit zu verrichten, da auch die mit den Blutgefässen und der Lymphe befindlichen Immunkämpfer gar nicht in die Gebiete gelangen können – da akute Bügel- und Trägerstörung, ähnlich einem riesigen Staudamm, den man in ein freies Flussbett baut. Liebe Männer, was würdet Ihr sagen, wenn Ihr ständig in viel zu kleinen Höschen herumlaufen müsstet…..
Ich bin wirklich kein unbedingter Befürworter der BH-losen Zeit, aber eine Dekoration sollte eben das bleiben – ein zusätzlicher Effekt, keine Daueranwendung!

2)Pflegt Eure Brüste!!!
Und damit meine ich nicht so etwas Chemisches und Hochtoxisches, wie Silikon……ein schöner, straffer Busen kommt von einem gesunden Bindegewebe und einer guten Haltung. Auf natürliche Weise ist der Schwerkraft ebenso ein Schnäppchen zu schlagen, und zwar dauerhaft.
– Jeden Morgen Wechselduschen – Warm, kalt, warm, kalt, aufhören mit kalt.
– Eine gute Haltung – durch Aufrechterhaltung der Wirbelsäule, macht Yoga, haltet den Kopf hoch, es sieht anmutig aus und wirkt gegen die Schwerkraft, Tanzen, Ballett, alles, wonach Euch gelüstet. Selbst vor dem Computer kann man auf eine gerade Haltung achten – streckt sie im 90 Grad Winkel zum Bildschirm und immer schön den Kopf hoch – die Rückenmuskeln machen es möglich.
– Trainiert euren Körper, einschließlich der Brustmuskeln – hier sind Liegestützen echt der Hit, aber mit gerader Haltung – Yoga bietet auch hier eine angenehme dauerhafter Heranführung, das aus eigener Erfahrung die üblichen Liegestütze zu erlernen einfach nur frustrierend sind.

3) Pflegt Eure Boobs noch mehr!!!!! Jeden Tag!!
Die Verbesserung der Blut- und Sauerstoffversorgung sowie der Verbesserung des Lymphflusses stehen hier im Mittelpunkt
– Nehmt Euch morgens oder wann immer Ihr könnt einen natürlichen Luffa – Handschuh und massiert von Hals über Arme, auch die Armachseln, bis zu den Brüsten und diese rundherum in liebevollen, kreisenden Bewegungen (VORSICHT: NICHT, wenn Verdacht auf Krebs besteht oder behandelt wird, da hier Zellen gestreut werden können). Auch die Außenbezirke, unterhalb der Brüste und das Dekoletté nicht vergessen.
– Auch Ihr – liebe Männer – Ihr dürft hier Eure Frauen verwöhnen, sachte, nicht kräftig kneten, wie in der Backstube, sondern liebevoll, in reisenden Bewegungen sanft kneten, auch bis unter die Achseln, bis hin zum Bauch und wieder zurück, sachte und liebevoll. All dies stimuliert den Lymphfluss und natürlich auch die Hormone 
– Anschließend mit einem guten Öl, Olivenöl oder Kokosnussöl nachmassieren. LIEBT Eure Boobs, überlasst es nicht anderen, es sind Eure!!!
– Sport treiben bei Sauerstoffversorgung und OHNE Abklemmer – lieber durchgehende Sporttops tragen, als die, die unterhalb der Brust wieder alles abklemmen. Jedes Laufen, Ski-Fahren, Radfahren, Wandern, regt den Lymphfluss an…..Krebs hat in sauerstoffreichem Gewebe keine Chance…..
– Zu Sport: Yoga, Yoga und noch einmal Yoga – Warum? Es gibt kaum eine bessere Sportart, die aufgrund der sog. ASANAS den Lymphfluss anregt und so ziemlich jede Zelle im Körper von Giftstoffen „auswrinkt“. Nebenbei, Yoga führt zu Zufriedenheit, einem super guten Körpergefühl, und wie bereits angesprochen, auch zu einer guten Haltung. Liebe Männer, Yoga ist nicht nur für Frauen! Schaut Euch mal bei YouTube um, Ihr benötigt nicht einmal einen fixen Yogakurs, keinen Guru, und jetzt kommt der Clou – nicht einmal eine Yogamatte (ich wette, das wußten die Wenigsten – Scherz). Yoga ist eine ständige Entwicklung, die auch ohne Kurs von statten gehen sollte, und auch dann, wenn die Yoga Matte mal nicht mitkann.

4) Zu guter Letzt – die Ernährung spielt natürlich wieder eine wichtige Rolle, wie bei jeder Vorsorge – basisch, so naturbelassen wie möglich, so variantenreich wie möglich…..

Und jetzt bin ich wirklich gespannt auf Eure Kommentare. Der zweite Teil zu diesem Thema folgt….

©

Veröffentlicht unter Detoxifikation, Frauenheilkunde, Gesunde Schönheit, Natur und Gesundheit | Verschlagwortet mit , , , , , , , , | Kommentar hinterlassen

Cocomania

Sie fällt nicht nur dem Affen auf den Kopf, und findet ihren Weg in Matten und Textilien. Sie findet auch ihren Weg in unsere Küchen – sollte sie auch, da sie so unglaublich viele super Eigenschaften hat – die Kokosnuss.

Für echte Kenner der Rohkostszene schon lange kein Geheimnis mehr – Kokosnussfleisch zählt zu den besten Nährstoff-haltigsten und Biostoff intensivsten Köstlichkeiten, die unser Planet zu bieten hat – vorausgesetzt, sie ist nicht behandelt, sondern naturbelassen. Man kann das Kokosnussöl (bitte nativ und aus dem Bioladen) als Streichaufschnitt nehmen, in Suppen geben, sogar morgens in den „Biokaffee“, Matetee oder Gemüsebrühe als Extra wohlschmeckender Energiekick. Kokosnussöl, welches eine leicht weißliche Farbe besitzt und von Natur aus streichzart ist, kann allerdings auch in sämtlichen Rohkosttörtchen, Pralinen usw. eine wichtige Rolle spielen, dies für alle Fans der echten Rohkostzubereitung. Ebenfalls ist sie auch im Einsatz gegen Bluthochdruck sehr gut geeignet, da es sich um eine langkettige Fettsäurenzusammensetzung handelt, welche in vielen Prozessen unseres Körpers benötigt werden.

Was mich jedoch am meisten an der Frucht/Nuss beeindruckt ist ihre Einsatzmöglichkeit von Kopf bis Fuß. Die folgenden Einsatzmöglichkeiten sind von mir persönlich alle getestet:

1) Hair Conditioner – eine sehr gute Alternative zu unseren künstlichen Haarspülungen, oder Konditionern, die allesamt chemisch belastet sind, ist ein wenig Kokosöl nach der Wäsche in die Spitzen gegeben eine wahre Bereicherung für die Haare. Sie werden glänzend, ohne zu belasten und trockene Spitzen werden wieder geschmeidig. Ich weiß, wovon ich rede, da ich so ziemlich die schlimmste Haarvariante habe, die man sich vorstellen kann – Naturkrause (dies bedeutet, für alle, die es nicht wissen, vor allem bei sehr trockenem Wetter ebenso wie bei sehr feuchten, einen Dauerkampf mit dem Hair-dude). Ebenfalls leicht in die meist trockene Kopfhaut einmassiert, ist das Kokosöl eine „dufte“ Zusatzkur. Hierzu eine halbe Teelöffelspitze in den Fingern erwärmen lassen, gleichmäßig verteilen und leicht einmassieren. Echt dufte, da es wunderschön duftet – Karibikfeeling garantiert.

2) Zahnputzmittel – Sie suchen die perfekte Zahnpflege? Welches die Zähne weiß und stabil macht und außerdem auch noch vor Bakterien und Belag schützt? Versuchen Sie einmal, statt Backpulver, Salz, oder Kieselsäure, liebevoll Ihre Zähne und Zahnfleisch mit etwas Kokosöl zu massieren. Der Geschmack ist irre und das Öl löst ätzende Verschmutzungen (Kaffee, Schwarztee, Nikotin), und schützt gleichzeitig über einen Film vor neuen Einwirkungen. Sie werden merken, wie die Zähne immer weißer und gesünder werden. Einfach einen „Brösel“ auf die (trockene) Zahnbürste und sachte massieren, nicht schrubben, sprich liebevoll damit umgehen.

3) Das Desinfektionsmittel wird gleich mitgeliefert. Kokosnussöl hat einen sehr hohen antibakteriellen, antiviralen und Immunverbessernden Effekt, somit werden lästige Mund- und Rachenmitbewohner direkt mit in Schach gehalten.

4) Wenn Sie schon bei den Zähnen sind, bleiben Sie gleich in der Region. Massieren Sie zum Schluss mit etwas Kokosöl auf der Zahnpasta Ihre Lippen – einfach genial, super samtweich und ein irres Kussgefühl – machen Sie Ihrem Partner und sich selbst eine unglaubliche sinnliche Freude – ganz ohne Chemie.

5) Schöne und gesunde Nägel? Kein Problem – einfach ein wenig Kokosnussöl auf die Nägel auftragen (natürlich nicht auf Nagellack), und sanft einmassieren. Die Nägel werden natürlich schön und glänzend und stabil.

So, wer jetzt denkt, wie schlecht und umweltbelastend es doch ist, Kokosnüsse extra für die eigene Schönheit und Gesundheit einfliegen zu lassen, den kann ich beruhigen, da die benötigten Mengen, zumindest für die Schönheit so gering sind, dass man 6 Monate locker mit einem kleinen 200 ml Topf auskommt. Natürlich sollte man so damit umgehen, wie es so einem tollen Wunder Elixier gebührt – mit Respekt und Achtsamkeit.

Veröffentlicht unter Ernährung bei Bluthochdruck, Gesunde Schönheit | Verschlagwortet mit , , , , , | Kommentar hinterlassen

Soooo schön….in 2015

Jetzt haben wir das Weihnachtsfest genossen, viele Leckereien genascht, erzählt, Spaß gehabt, ein wenig zu viel von Allem, länger aufgeblieben, als gewünscht?

Pickel, Depressionen, ein paar Pfunde zu viel?

Das neue Jahr steht bevor und jede/r stellt sich die Frage, wie komme ich so gut und schön in das neue Jahr hinein, ohne diese lästigen Altlasten der Weihnachtszeit und des Jahres davor mit da hinein zu bringen. Wer will das neue Jahr schon mit Vorhaben anfangen, die wir vielleicht schon vorher umsetzen könnten. Wollen wir nicht alle das neue Jahr fast schon „gereinigt“ und so schön wie möglich beginnen?

Außerdem steht da noch die Sylvesterparty an und ein paar Tage Urlaub. Wir möchten nicht nur vor Freunden und Kollegen gut aussehen, sondern vor allem – vor uns selbst. Das Sylvester Kleid sollte passen, wir sollten das neue Jahr fröhlich und von einem gesunden Standpunkt aus begrüßen, oder?

Hier ein paar Tipps, wie Ihr das hinbekommt:

  1. Nehmt Euch die Zeit, Euch auf das neue Jahr vorzubereiten, nur mit Euch….
  2. Versucht, nach 17 Uhr nichts mehr zu essen, um Eurem Verdauungstrakt (Pute, Knödel, Kekse) die Zeit zu geben, sich zu regenerieren. Je „schöner „ unser Darm ist und je sauberer, desto sauberer unsere Organe und unsere Haut.
  3. Trinkt jeden Morgen ein Glas warmes Wasser mit Zitrone und etwas Heilerde (eine Messerspitze genügt).
  4. Trinkt über den Tag verteilt Kräutertees, Säfte oder Wasser.
  5. Ersetzt Kekse, Limonaden durch Honig, Trockenfrüchte und genießt diese sinnlich.
  6. Lasst einmal, wenn es geht, jegliches Make-up weg, damit sich Eure Haut erholen kann.
  7. Statt aggressiven Abschminkmitteln, reibt einfach abends ein paar Tropfen reine Zitrone (evt. verdünnt) in Euer Gesicht.
  8. Schrubbt Euren Körper jeden Morgen mit einem relativ harten Luffa Handschuh (kein Plastik) ab, von Kopf bis Fuß, bis die Haut rot und zart ist…..danach ein paar Tropfen Olivenöl mit etwas Lavendelöl oder Rosenöl. Das wirkt Wunder.
  9. Am besten jeden Tag ein paar Tage in die Sauna gehen (bei Bluthochdruck nur Infrarot oder ganz minimale Temperaturunterschiede).
  10. Geht so viel raus, wie Ihr könnt. Nicht nur die Bewegung macht schön, sondern auch der Sauerstoff und die Zirkulation der Haut – mit rosigen Wangen benötigt man kein Make-up.
  11. Esst so viel Rohkost, wie ich mögt, versucht auch einmal an einem rohen Rosenkohl zu naschen – dieser liefert viel Folsäure für schöne Haare und Haut und bringt einen immensen Schub an B – Vitaminen (Rosenkohl ganz fein hacken, dazu ein Dressing aus Knoblauch, Senf und gutem Olivenöl – yummie).
  12. Geht früh schlafen – Schlaf ist die beste Regeneration für den Körper!!!
  13. Genießt die Auszeit und geht in Euch – fragt Euch, was Ihr in diesem Jahr gutes gemacht habt und was Ihr gerne nächstes Jahr und darüber hinaus machen möchtet. Das bringt Klarheit für die Seele, und wie Ihr wisst, ist die Haut ein Spiegelbild der Seele.
  14. Tut Dinge, die Ihr immer machen möchtet und wozu Ihr sonst das Jahr über keine Zeit habt – Malen, Joggen, Musik machen, alte Bekannte anrufen.
  15. Geht raus in den Schnee – nackig!!! Allerdings erst heiß duschen, dann in den Schnee oder Regen und kommt zurück unter die warme Dusche. Entspannen!
  16. Hört positive Musik – dies ist die Zeit, aufzutanken für das nächste Jahr.
  17. Nehmt Euch Zeit mit Eurem Lover oder Ehepartner – langsam, erotisch mit viel Streicheleinheiten und Liebe. Kein Husch-Husch – dies sollte ein Fest sein, zu welchem Ihr das ganze Jahr keine Zeit habt. Ihr werdet am nächsten Morgen mit einem Lächeln und mit einem Strahlen aufstehen.
  18. Macht einfach Dinge, die Euch gut tun.
  19. Auf Nikotin, Alkohol zu verzichten sollte nicht erst auf dem Plan für nächstes Jahr stehen. Jeder Verzicht und Ersatz mit wirklich schönen Dingen macht Euch schöner.
  20. Baut Euer Sport Programm an der frischen Luft aus – Ski fahren, Joggen, Spazierengehen, Rodeln, einfach nur ein paar Engel in den Schnell zaubern, die Kinder durch die Landschaft ziehen – alles zählt und macht Spaß.
  21. Versucht einfach, die Zeit zu genießen, und jedem Stress aus dem Weg zu gehen.

Ich sehe schon das Strahlen und die rosigen Wangen!!!! Ich wünsche Euch einen guten, schönen, strahlenden Weg nach 2015…..

Viel Spaß bei der Umsetzung.

Eure Ginger

Veröffentlicht unter Bluthochdruck, Gesunde Schönheit | Verschlagwortet mit , , , , , | Kommentar hinterlassen