BOOBs – Vorsorge, eine Befreiungsaktion und ein Artikel auch für Männer

Manche schauen nach oben, manche auf den Boden, manche schielen, manche sind größenwahnsinnig, andere eher bescheiden, die einen sind prall wie Kürbisse, die anderen klein wie Äpfel – es gibt kein Attribut unserer Femininität, welches so verschiedene Darstellungen zeigt, wie unsere Brüste, unser Busen, unsere „Boobs“ (englische Bezeichnung). Alle sind sie so individuell und einzigartig wie wir Frauen.

Sie werden gemocht, von Säuglingen ebenso, wie von unseren männlichen Artgenossen. Sie luken aus geschickten Dirndel – Kleidern heraus, bieten Dessous eine schier unglaubliche Palette an dekorativen Ansatzpunkten, und stehen im Mittelpunkt der Schönheits- und Sexindustrie.

Millionen Dollar und Euros werden ausgegeben, um Brüste zu vergrößern, und zu verkleinern, sie mit Silikon (?!?!?!= zugegebenermaßen auf Silicium basierender Stoff, wird es dennoch auch zur Abdichtung ebenso benutzt wie in der Bauindustrie, ob das der Brustgesundheit zuträglich ist?) zu (de)formieren, kein Wunder – die „boobs“ sind das weibliche Sexsymbol schlechthin – angefangen von Dolly Buster bis hin zu den Models unserer Zeit. Doch wie sieht es mit ihrer wahren Schönheit aus? Wie gehen wir wirklich mit unseren Brüsten um? Wie sehen wir sie selbst?

Wie ich gerade lerne, und dies ist wirklich ein Zufall, ist Oktober der „Breast Cancer awareness month“ – also der „Brustkrebs Monat“, der auf Brustkrebs aufmerksam machen soll. Wirklich, wie gesagt, dies ist Zufall, obwohl das Anliegen dieses Artikels in die gleiche Richtung geht. Ohne hier Panik zu verbreiten, möchte ich doch gerne einmal ein paar statistische Zahlen wiedergeben. Gemäß der „National Breast Cancer Foundation“
– Ist jede achte Frau in ihrem Leben mit der Diagnose Brustkrebs konfrontiert.
– Ist Brustkrebst die am meisten diagnostizierte Krebsform bei Frauen (nicht, dass dies nicht bei Männern auch vorkommen kann).
– Jedes Jahr werden nach Schätzungen mehr als 220,000 Frauen in den USA mit Brustkrebs diagnostiziert und über 40.000 sterben jedes Jahr.
– Auch Männer können an Brustkrebs erkranken, wenn auch viel selterner (2150 pro Jahr).

Vorsorge per Mammographie und Behandlungsmöglichkeiten bei Brustkrebs möchte ich hier überhaupt nicht ansprechen oder diskutieren. Ich möchte vielmehr die Frage stellen, wie wir wirklich für die Gesunderhaltung unserer Brüste beitragen bzw. beitragen können? Es brauch hier nicht weiter erörtert werden, dass die schulmedizinische „Vorsorge“ in Wahrheit keine Vorsorge ist, sondern ein „screening“, eine Frühdiagnose – bei der es meist bereits zu spät sein kann.

Was tun wir als Frauen wirklich, um vor Brustkrebs vorzusorgen und diesen gar nicht entstehen zu lassen, wirklich alles für unsere Boobs zu tun, um sie gesund zu erhalten? Was können Männer dazu beitragen? (– bitte nicht so schnell lächeln!).

Das weibliche Brustgewebe ist eins der empfindlichsten Strukturen unseres Körpers. Es besteht aus Fettgewebe, Bindegewebe, sehr viel Drüsengewebe, und letztendlich dem Lymphgewebe. Seine Stabilität erhält das Brustgewebe einerseits durch die darunterliegenden Brustmuskeln, andererseits durch ein gesundes, stabiles, kollagenreiches Bindegewebe.

Das Fettgewebe, welches bei Frauen generell stärker ausgeprägt ist als bei Männern, hat eine enorme Speicherkapazität, nicht nur für Fett (während der Stillzeit und Schwangerschaft), sondern leider auch für Giftstoffe, die der Körper sonst nicht eliminieren kann. Um sie unschädlich zu machen (von Umweltgiftstoffen, Nano-Plastikpartikeln, Chemikalien, Nahrungsgifte, Tabletten, bis hin zu Nikotin, usw.) werden diese dorthin gepackt, wo sie am wenigsten Schaden anrichten können – ins Fettgewebe, von welchem unser Busen am meisten aufzuwarten hat.

Das Lymphgewebe ist unser wichtigstes Entgiftungsorgan, vor allem für fettlösliche Gifte und Bakterien. Diese werden über die Lymphe und ihren Zwischenstationen, den Lymphknoten, wie ein verzweigtes Flussbett aus allen Regionen des Körpers gesammelt und gegen die Schwerkraft des Körpers in den oberen Lympheinfluss transportiert, um dort in die Blutbahn zu gelangen, um dort über Niere und Leber entsorgt zu werden. Ein Hauptteil dieser Leitungsbahnen zieht aus dem Bauch über das Brustgewebe zu den Achseln und dort in den sog. Ductus Thoraticus, dem Übergang in die Blutbahn.
Bindegewebe bildet ebenso wie das Fettgewebe ein wichtiges Gewebe zwischen den Blutbahnen und bildet das Stützgewebe. Es besteht hauptsächlich aus Kollagen. Je besser es genährt und gesund erhalten, desto intakter ist dieses, d.h. zu Deutsch, die Stützfähigkeit lässt nicht nach.

Nach diesem kurzen Exkurs ist es einfacher, sich vorzustellen, wie Brustkrebs entstehen kann bzw. welche wichtigen Voraussetzungen geschaffen werden müssen, damit Brüste gesund wachsen und gedeihen.

1) Bitte nehmt sie raus!!! Sie schreien förmlich danach!! Unseren Brüsten geht es zwar schon bedeutend besser als im Viktorianischen Zeitalter mit Schnürkorsetts und „atemberaubenden“ Festkleidern, aber heutzutage haben sie auch schon bessere Zeiten gesehen, nämlich in den 60zigern und 70zigern! Unsere Brüste leben wieder eingezwängt in Körbchen jeglicher Art, nicht nur in hübschen BH’s oder Büstiers, sondern Figur- abklemmenden, hochstemmenden, Bügel BH’s rund um die Uhr, als wäre nicht die weibliche Brust sondern der BH das eigentlich Ansehliche! Ich bitte Euch! Es sind unsere Brüste, die hübsch sind. Es ist ja nichts dagegen einzuwenden, unter Pullovern oder Kleidern einen adretten – frau höre sich allein das Wort an – „Büstenhalter“ zu tragen, – aber halten konnten die sich ganz von allein schon seit Jahrtausenden.

Ich plädiere für die Freiheit unserer Boobs – sie müssen wieder leben können! Man stelle sich vor, was die Daueranwendung eines „Bügels“ für die Brust bedeutet. Das Bindegewebe benötigt keine Anreize mehr, stabil zu bleiben, ebenso wenig wie das Fettgewebe. Sie lassen sich einfach bequem in die Körbchen plumsen. Darüber hinaus schnüren die engen Halterungen und Bügel nicht nur den Lymphfluss, wie oben beschrieben, von unten nach oben komplett ab, sodass keine Giftstoffe abtransportiert werden können, sondern diese begünstigen auch noch die Ablagerungen von eben besagten Giftstoffen in den Fettpolstern, die ja nun überhaupt keine Bewegung mehr erfahren. Das Resultat – alle Giftstoffe haben ein leichtes Spiel, sich in den Zellen abzulagern. Ebenso hat das Immunsystem, welches täglich unsere entarteten Zellen, Viren und Bakterien unschädlich macht, überhaupt keine Chance, seine Arbeit zu verrichten, da auch die mit den Blutgefässen und der Lymphe befindlichen Immunkämpfer gar nicht in die Gebiete gelangen können – da akute Bügel- und Trägerstörung, ähnlich einem riesigen Staudamm, den man in ein freies Flussbett baut. Liebe Männer, was würdet Ihr sagen, wenn Ihr ständig in viel zu kleinen Höschen herumlaufen müsstet…..
Ich bin wirklich kein unbedingter Befürworter der BH-losen Zeit, aber eine Dekoration sollte eben das bleiben – ein zusätzlicher Effekt, keine Daueranwendung!

2)Pflegt Eure Brüste!!!
Und damit meine ich nicht so etwas Chemisches und Hochtoxisches, wie Silikon……ein schöner, straffer Busen kommt von einem gesunden Bindegewebe und einer guten Haltung. Auf natürliche Weise ist der Schwerkraft ebenso ein Schnäppchen zu schlagen, und zwar dauerhaft.
– Jeden Morgen Wechselduschen – Warm, kalt, warm, kalt, aufhören mit kalt.
– Eine gute Haltung – durch Aufrechterhaltung der Wirbelsäule, macht Yoga, haltet den Kopf hoch, es sieht anmutig aus und wirkt gegen die Schwerkraft, Tanzen, Ballett, alles, wonach Euch gelüstet. Selbst vor dem Computer kann man auf eine gerade Haltung achten – streckt sie im 90 Grad Winkel zum Bildschirm und immer schön den Kopf hoch – die Rückenmuskeln machen es möglich.
– Trainiert euren Körper, einschließlich der Brustmuskeln – hier sind Liegestützen echt der Hit, aber mit gerader Haltung – Yoga bietet auch hier eine angenehme dauerhafter Heranführung, das aus eigener Erfahrung die üblichen Liegestütze zu erlernen einfach nur frustrierend sind.

3) Pflegt Eure Boobs noch mehr!!!!! Jeden Tag!!
Die Verbesserung der Blut- und Sauerstoffversorgung sowie der Verbesserung des Lymphflusses stehen hier im Mittelpunkt
– Nehmt Euch morgens oder wann immer Ihr könnt einen natürlichen Luffa – Handschuh und massiert von Hals über Arme, auch die Armachseln, bis zu den Brüsten und diese rundherum in liebevollen, kreisenden Bewegungen (VORSICHT: NICHT, wenn Verdacht auf Krebs besteht oder behandelt wird, da hier Zellen gestreut werden können). Auch die Außenbezirke, unterhalb der Brüste und das Dekoletté nicht vergessen.
– Auch Ihr – liebe Männer – Ihr dürft hier Eure Frauen verwöhnen, sachte, nicht kräftig kneten, wie in der Backstube, sondern liebevoll, in reisenden Bewegungen sanft kneten, auch bis unter die Achseln, bis hin zum Bauch und wieder zurück, sachte und liebevoll. All dies stimuliert den Lymphfluss und natürlich auch die Hormone 
– Anschließend mit einem guten Öl, Olivenöl oder Kokosnussöl nachmassieren. LIEBT Eure Boobs, überlasst es nicht anderen, es sind Eure!!!
– Sport treiben bei Sauerstoffversorgung und OHNE Abklemmer – lieber durchgehende Sporttops tragen, als die, die unterhalb der Brust wieder alles abklemmen. Jedes Laufen, Ski-Fahren, Radfahren, Wandern, regt den Lymphfluss an…..Krebs hat in sauerstoffreichem Gewebe keine Chance…..
– Zu Sport: Yoga, Yoga und noch einmal Yoga – Warum? Es gibt kaum eine bessere Sportart, die aufgrund der sog. ASANAS den Lymphfluss anregt und so ziemlich jede Zelle im Körper von Giftstoffen „auswrinkt“. Nebenbei, Yoga führt zu Zufriedenheit, einem super guten Körpergefühl, und wie bereits angesprochen, auch zu einer guten Haltung. Liebe Männer, Yoga ist nicht nur für Frauen! Schaut Euch mal bei YouTube um, Ihr benötigt nicht einmal einen fixen Yogakurs, keinen Guru, und jetzt kommt der Clou – nicht einmal eine Yogamatte (ich wette, das wußten die Wenigsten – Scherz). Yoga ist eine ständige Entwicklung, die auch ohne Kurs von statten gehen sollte, und auch dann, wenn die Yoga Matte mal nicht mitkann.

4) Zu guter Letzt – die Ernährung spielt natürlich wieder eine wichtige Rolle, wie bei jeder Vorsorge – basisch, so naturbelassen wie möglich, so variantenreich wie möglich…..

Und jetzt bin ich wirklich gespannt auf Eure Kommentare. Der zweite Teil zu diesem Thema folgt….

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