Die drei Weisen des Sich-Nicht-Ärgerns

Die drei Weisen des Sich-Nicht-Ärgerns

 

„Ein Mann mag Tausend mal tausend Männer in einer Schlacht besiegen, doch der größte Kämpfer ist, wer sich selbst besiegt.“

 

–    Buddha –

Nachdem wir nun gesehen haben, dass es für unsere Gesundheit und speziell unseren Blutdruck überhaupt nicht gut ist, sich zu ärgern, stellt sich natürlich die Frage, wie man Ärger gegenübertritt.

Leider haben wir den Kontakt zu unseren Emotionen weitestgehend verloren, da wir in einer Gesellschaft leben, die Gefühle nicht besonders hoch schätzt. Wir werden bereits früh dazu angehalten, „tapfer wie ein Indianer zu sein“, „die Zähne aufeinanderzubeißen“, oder „uns zusammenzureißen“.

Gefühle vertragen sich nicht mit Leistungsdruck, Überstunden, oder Führungsstil. Das Unterdrücken von Gefühlen wird mit Stärke, das Zeigen von Gefühlen mit Schwäche assoziiert.

Also unterdrücken wir unseren „Ärger“, unsere „Wut“, betäuben unsere Gefühle, ignorieren sie. Doch diese Emotionen sind vorhanden und richten Schaden an, ob wir diese nun anerkennen oder ignorieren.

Nicht nur essentielle Hypertonie, sondern auch Depressionen, oder Burn-out sind stetig zunehmende Symptome unserer Gesellschaft, dies nicht ohne Grund.

Die drei Weisen des Sich-Nicht-Ärgerns:

1)    Seid schlauer! Lernt wieder, diese Gefühle wahrzunehmen. Nur, wer die unruhigen Geister unseres Unterbewusstseins kennt, kann sich ihnen auch stellen. Wir müssen lernen, wieder zu sagen „Ja, ich ärgere mich gerade über….“, „Das stört mich….“, „Das finde ich nicht fair….“.

2)    Geht von der Ursache des Ärgers weg, und zwar bevor er sich wirklich entwickeln kann (und wenn es nur auf die Toilette ist), und bringt Eure Gedanken dazu, sich wieder auf etwas Erfreuliches zu konzentrieren. Dies ist etwas anderes, als die Emotion zu betäuben oder zu Ignorieren. Im Gegenteil, so wenden wir aktiv unser Bewusstsein in eine andere Richtung. Ziel ist es, die körperlichen Auswirkungen des Ärgers oder der Wut einzudämmen bzw. wieder rückgängig zu machen. Also, lenkt Eure Gedanken auf die Sonne, die in das Zimmer scheint, die Aussicht auf einen romantischen Abend, auf ein nettes Lächeln eines Kindes oder eines freundlichen Kollegen.

3)    Bewegt Euch und atmet! Macht einfach 10 Kniebeugen (vielleicht immer noch auf der Toilette) oder Liegestütz. So werden die schädlichen Hormone wieder heruntergefahren. Geht einmal um den Block bei frischer Luft. Geht solange, bis Ihr Euch wieder gut fühlt. Wenn Ihr nicht so viel Bewegungsfreiheit habt, versucht, bewusst auf das Heben und Senken Eures Bauches zu achten.

Ärger ist, wie gesagt, eine Emotion, die man auch umprogrammieren kann. Wir können z.B., bevor wir anfangen uns über unseren Chef zu ärgern, einfach den Unzulänglichkeiten einer nicht vollkommenen Person verzeihen (und einfach drüber lächeln). Dies klappt aber nur, wenn wir wahrnehmen, dass Ärger in uns aufsteigen könnte. Meine eigene Story hierzu könnt Ihr hier lesen.

Also, ärgert Euch gar nicht erst! Seid auf der Hut, passt auf Eure Gefühle auf!

Näheres zu diesem Thema gibt es in meinem Online Seminar „Runter mit Bluthochdruck“.

Alles Gute für Euer Herz und eine schöne Adventszeit!

Ginger

HINWEIS: Als besondere Geste gibt es mein Online Seminar Bluthochdruck zu einem speziellen Weihnachtsangebot:-)

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