BOOBs II – Liebt Eure Boobs oder Sexuelle Freiheit – eine Illusion

Wie versprochen, hier die Fortsetzung zur Gesundheitserhaltung unserer „Möpse“, „Glocken“, und wichtigsten weiblichen Attribute und was wir wirklich tun können, um sie gesund und lebendig zu halten.

Wer hat sich nicht letztes Jahrhundert über die Erfindung der Anti-Baby-Pille gefreut? Endlich Sex ohne direkt schwanger zu werden – juhuuu J Wie meinte Alice Schwarzer so schön: „Die Pille ist ein Meilenstein in der Geschichte der Emanzipation der Frauen“. Erfunden bzw. entwickelt wurde das Sexualhormon Norethisteron von dem Wissenschaftler Carl Djerassi und kam als erstes Verhütungsmittel 1960 zum ersten Mal auf den Markt.

Doch was man damals nicht wusste und was erst langsam durch immer mehr Studien (WHI, 2013 Cancer research “Recent Oral Contraceptive Use by Formulation and Breast Cancer Risk among Women 20 to 49 Years of Age) bekannt wird, ist der Zusammenhang zwischen der Einnahme von hochdosierten Östrogenen und dem Entstehen von Brustkrebs – wohl gemerkt hochdosiert. Untersucht wurde in dieser Studie die Inzidenz von Brustkrebs bei Frauen zwischen 20 und 49 Jahren, die in dem Jahr zuvor hochdosierte Östrogene als Verhütungspille einnahmen.

Während niedrig dosierte Östrogene gar keinen Einfluss auf das Vorhandensein von Brustkrebs hatten, wurden folgende Zusammenhänge erkannt:

  • Bei Frauen, die hochdosierte Östrogen-haltige Kontrazeptiva einnahmen, stieg das Risiko an Brustkrebs zu erkranken um das Doppelte.
  • Bei Einnahme der Pille Thynodiol Diacetate (eine Art des Progestins) verdoppelte sich ebenfalls das Risiko, an Brustkrebs zu erkranken.
  • Sog. Dreiphasige Anti-Baby-Pillen mit einer durchschnittlichen Dosierung von 0,75 mg von Noretindrone (eine Art des Progestins) verdreifachte sogar das Risiko.
  • Bei anderen Arten, einschliesslich niedrig dosiertem Östrogen, gab es keinen Zusammenhang zu einem höheren Risiko, an Brustkrebs zu erkranken. (http://cancerres.aacrjournals.org/content/74/15/4078.abstract)

Nur, welcher Arzt wusste das damals, und wer liest sich schon die Packungsbeilage durch? Doch, ich habe sie einmal gelesen, und das war meine letzte Pille.

Auch heutzutage werden, wenn auch in leichteren Varianten, selbstverständlich Hormone verschrieben – zur Linderung von PMS, während der Wechseljahre (heute wird die Menopause bereits als Krankheit hochstilisiert), bei Migräne, Hitzewallungen, seelischen Problemen (zurückzuführen auf PMS natürlich, eine weitere „Frauenkrankheit“). Ich frage mich nur, was die Frauen vor der Zeit unserer pharmakologischen Errungenschaften gemacht haben? Trümmerfrauen mit PMS? 7 Kinder erziehen, während der Mann im Krieg ist?

Wobei ich wieder bei dem Punkt bin, dass wir uns selber besser kennenlernen sollten. Kennen wir unseren Zyklus? Suchen wir uns den Partner aus, dem wir vertrauen können? (abgesehen davon, gibt es heutzutage auch andere Verhütungsmittel).

Man sollte vielleicht hier verstehen, dass jede Gabe von Hormonen in den Hormonkreislauf eingreift, da kein Teil unseres Körpers unabhängig eines anderen funktioniert. Das beste Beispiel ist, wenn wir uns an der Herdplatte die Finger verbrennen – sehen wir, wie viele Einheiten unseres Wunderorganismus gleichzeitig reagieren und koordinieren, um schnellstens die Finger wieder zurückzuziehen (bitte nicht ausprobieren!). So verhält es sich in allen unseren vermeintlich verschiedenen Organen – sie stehen alle in ständiger Kommunikation, eines wacht über das andere, das eine beeinflusst das andere. Wir sollten uns dessen immer bewusst sein, dass alle Einheiten unseres Organismus bis auf die kleinste Zellebene nach einer Harmonie innerhalb dieses Wunderwerkes streben, um es gesund zu erhalten. Diese Harmonie sollten wir unterstützen, anstatt sie mit Chemikalien zu drangsalieren und dann zu erwarten, dass wir gesund bleiben.

PMS und Menopause haben Frauen seit Jahrhunderten, wenn sie überhaupt Zeit hatten, darüber nachzudenken, ohne Pharmaka in den Griff bekommen – warum also nicht heute?

Ruhe und Harmonisierung (auch hormonelle) werden über Entspannungstechniken, spezifische Yogaübungen, moderate Bewegung, und einen gesunden Umgang mit Belastungen herbeigeführt, über Liebe, Streicheleinheiten, ja, und natürlich Sex – wenn es hier die Pille sein muss, dann wisst Ihr jetzt, worauf Ihr achten solltet. Am besten besprecht Ihr das auch mit Eurem Partner, denn Ihr tragt das gesundheitliche Risiko.

Liebt Eure Boobs

Ginger

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