Internationaler Umwelttag – eine Betrachtung

Was verbindet Natur, Internationaler Umwelttag, und die Gefahr von Bluthochdruck? Ein Erklärungsversuch!

Der 5. Juni 2021 war der Internationale Umwelttag der UN, ausgerichtet in Pakistan, mit einer Agenda zur Wiederbelebung der Ökosysteme weltweit. Wie erfrischend, dass es hierbei um die Wiederherstellung „Restoration“ von Ökosystemen, Wassergebieten, sowie Biodiversität geht, und nicht um Zertifikaten Handel, Reduzierung von Emissionen, und Kostenabwälzung auf sogenannte Klimasünder. Denn es geht um viel mehr. Manchmal denkt man sich, die Menschen würden sich vorstellen, so eine Art Zoo vor der Vernichtung zu bewahren. Tatsache ist jedoch, dass es neben all den Lebewesen und Ökosystemen auch und vor allem um eins geht – um uns Menschen und unsere Gesundheit.

Allein 4,7 Millionen Hektar Wald, eine Fläche so groß wie Dänemark, gehen jedes Jahr verloren. Somit Zugang zu sauberer Atemluft, und Bäumen, die nicht nur an einem ausgeglichenen Klima, sondern auch an der Existenz einer Vielzahl von Lebewesen mitwirken. Feinstaub, übersäuerte Äcker, verseuchtes Trinkwasser, Emissionen von Industrie und Verkehr sind alles Auswirkungen, die vor allem einem Schaden, homo sapiens. Von Allergien, über höhere Stressbelastung, bis hin zu neurologischen und immunologischen Schwächen, sind die gesundheitlichen Auswirkungen auf uns Menschen fatal.  Burn-out, Infektionen, Allergien, Auto-Immunkrankheiten, Krebs, und Herz Kreislauferkrankungen nehmen global in rasanter Zahl zu, die meisten dieser Erkrankungen gehen mit Umwelteinflüssen einher. So hat sich in den letzten zehn Jahren allein die Zahl der Multiple Sklerose Patienten verdoppelt.

Doch sehen wir es einmal aus einer anderen Perspektive, nämlich aus Sicht der Natur-Heil-Kunde. Wie dieses Wort besagt, kann die Natur heilen. Wir Naturheilkundler sind da nur die Helfer. Die Klassiker der Naturheilkunde, wie von Galen, Hippokrates, oder Bircher-Benner wiesen immer schon in ihren ganzheitlichen Heilansätzen auf die wichtigsten Säulen der Heilung hin: Reine Luft, reine Nahrung, reines Wasser und reine Gedanken. Wahre Kostbarkeiten heutzutage und doch so essentiell für unsere malträtierte Gesellschaft. All dies zerstören wir, und somit uns selbst.

Keine Umweltsteuer, sondern eine  wiedererlernte Schätzung der Gaben der Natur ist es, die wir benötigen. Ein Verharren, und stilles Geniessen des Vogelsangs, des Summens einer Biene. Allein das ruhige bewusste Ein- und Ausatmen frischer, sauerstoffhaltiger Luft kann dazu beitragen, den erhöhten Blutdruck zu senken.  Die Betrachtung schöner Blumen, wie jetzt die Mohnblüten, und bald die Sonnenblumen, beschenkt uns mit einer Freude und Ruhe, die jede Art von Heilung unterstützen kann.

Es geht also um uns, um unsere eigene Art gerechte Haltung, wenn wir jeden Tag etwas dazu beitragen, unsere Ökosysteme wieder aufzubauen. Machen wir mit bei dem Aufruf „Reimagine.Recreate.Restore“, sich wieder vorstellen, neu kreieren, wiederherstellen. Dies kann bedeuten, Brennesseln im Garten für Schmetterlinge stehen zu lassen, neue Vogelkästen an allen ersichtlichen Bäumen anzubringen, Pflanzungen auf Brachflächen in Kommunalarbeit vorzunehmen, den liegen gebliebenen Müll anderer Menschen mit wegzuschaffen, oder mit neuen Ideen jeden Tag etwas für die Erschaffung eines neuen „Paradieses“ zu tun. Ich gehe jetzt erst einmal meinen Löwenzahn ernten, aus dem ich Salat zubereite.

Was habt Ihr vor, zu tun? Schaut mal auf #GenerationRestoration https://www.worldenvironmentday.global/latest/official-event-schedule

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6 Antworten zu Internationaler Umwelttag – eine Betrachtung

  1. Catrina schreibt:

    Liebe Ginger
    Danke für diesen schönen und wichtigen Beitrag. Die voranschreitende Umweltzerstörung ist sehr deprimierend, aber wir müssen nicht tatenlos zusehen. Jeder von uns kann im kleinen etwas tun.
    Ich freue mich jedesmal, wenn ich eine ungemähte Wiese sehe. Und mir scheint, dass ich es immer öfters sehe, sogar hier in der Stadt.
    Zu unserem Mehrfamilienhaus gehört ein kleiner Garten. Ich werde bei den Verantwortlichen vom Haus mal nachfragen, wieso wir eigentlich keine Blumenwiese haben. Es wäre prädestiniert dafür. Jeder Quadratmeter zählt!
    Letztes Jahr hat ein Grossverteiler hier in der Schweiz eine Aktion gestartet mit kleinen Insektenhotels. Fand ich auch eine coole Idee. Die sieht man jetzt in vielen Gärten und Balkonen.

    Liebe Grüsse aus dem abendlichen Zürich!

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    • gingerclub schreibt:

      Danke Dir für Deinen Kommentar, liebe Catrina.
      Ja, jede kleine Aktion zählt. Wir sollten und dürfen uns nicht auf die Politik verlassen. Auch die Photovoltaik ist durch bürgerliche Einzelinitativen vorangetrieben worden.

      Aber wie ich bei Carl lesen durfte, seid Ihr in der Schweiz uns ja schon einiges voraus 🙂

      Wildblumenwiesen sind nicht nur nützlich, sondern sehen auch schön aus.

      Liebe Grüße aus dem Münsterland!

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  2. ultraistgut schreibt:

    Liebe Ginger, du sprichst mir aus der Seele ! Auch ich mache mir viele Gedanken über die Zukunft unserer Welt und versuche bewusst, meinen kleinen Teil zur Verbesserung beizutragen, wo immer es geht.

    Stephen Hawking sagte unter anderem, was mich sehr beeindruckt hat: “ In tausend Jahren wird es keine Welt mehr geben “ – und ich bin mir fast sicher, dass er Recht hat, wenn die Menschheit nicht rechtzeitig aufwacht.

    Dem Mensch wurde der Verstand geschenkt, mit dem er nun alles wieder kopflos zerstört, stimmt mich auch sehr nachdenklich.

    Dann werde ich heute wieder – wie immer – auf meiner Tour Müll einsammeln, je mehr Menschen am Meer, umso ………………….leider, manche Menschen sind so kopflos !

    Lass es dir gut gehen 🙂🍀

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  3. gingerclub schreibt:

    Liebe Ultra,

    ich durfte Deinen Kampfgeist für die Umwelt schon in Deinem blog mitbekommen, und freue mich darüber.

    Die nächsten Wochen werden sicherlich wieder eine Herausforderung sein für Dich. Manchmal verstehe ich die Menschheit einfach auch nicht. Es muss zwei Sorten geben – die mit und die ohne Verstand, oder die Egoisten, und die, die es um das Allgemeinwohl geht. Nur werden die Verstands losen Egoisten leider immer mehr, und das in einer Zeit, in der man wissen sollte, um was es geht.

    Danke Dir für Deinen lieben Kommentar.

    Laufen wir uns den Ärger vom Hals 🙂

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  4. gingerclub schreibt:

    Da hast Du Recht, liebe Catrina!

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