Ein Fest des Friedens

Frieden

Nur im ruhigen Teich
spiegelt sich das Licht der Sterne.
(chin. Sprichwort)

 

Frieden ist etwas, was wir uns alle wünschen.

Seit Menschengedenken haben Gesellschaften immer in Friedenszeiten ihre Hochkulturen in Kunst, Architektur oder Lebensweise entfalten können. Man denke an die Mayas, die Phönizier oder die Perser. Selbst die Germanen führten einmal ein friedliches, blühendes kulturelles Leben, bis die Römer sich zum ersten Mal in die Gegenden östlich des Rheins begaben.

Kriegerische Zustände durch Bedrohungen, Neid, Rache und Invasionen haben diese Kulturen wieder zerstört.

Auch wir können uns nur weiterentwickeln, geistig, seelisch und körperlich, wenn wir in Frieden leben – in Frieden mit uns selbst. Der große Freiheitskämpfer Mahatma Gandhi hat einmal gesagt, dass wir nur Frieden in der Welt schaffen können, wenn wir Frieden in uns selbst kultivieren.

Doch leider sieht die Realität für die meisten von uns anders aus. Wir leben in innerlichem Aufruhr, führen Zwiegespräche mit uns selbst, zweifeln an uns, sind unzufrieden (das Wort Frieden ist hier eindeutig wiederzufinden). Negative Nachrichten, Gespräche, Mahnungen, Medieneinflüsse, Gefühle wie Hass, Neid, Gier – sie alle kreieren einen permanenten Krieg in unserem tiefsten Inneren, unserer Seele, unseren Gedanken.

Wie ein Sturm kreieren sie Wellen und Unruhe in unserem Geiste und hindern uns daran, unseren Weg zu gehen – klar, gezielt, und in Frieden.

Auch schwere Erlebnisse, Sorgen, Probleme, traurige Gedanken, oder Verluste können unsere tiefste Quelle trüben, uns unsere Stärke nehmen, ja sogar zu Erkrankungen wie Depressionen, Rheuma, Burn-Out, Bluthochdruck oder Krebs führen. Unser innerer Friede wird jeden Tag herausgefordert. Ohne inneren Frieden und die Fähigkeit, diese Stürme in uns zu bändigen, haben Erkrankungen leichtes Spiel mit uns. Nur, wenn wir die Wogen unseres Geistes verstehen zu glätten, können wir klar sehen, empfinden, und handeln, unsere körperlichen Funktionen optimal ablaufen. 

Doch wie ist es möglich, in so einer hektischen, scheinbar dunklen Zeit unseren inneren Frieden zu finden und zu pflegen?

Für die einen sind es Gebete, doch nicht alle von uns sind gläubig.

Wir können Frieden in uns kultivieren, indem wir in uns hinein lauschen, in die Tiefe unserer Seele, unser wahres Sein. Doch wie gelangt man zu dieser Stille, wenn der Lärm um uns und in uns auf Höchstlautstärke gestellt zu sein scheint?

Um unseren eigenen Frieden zu finden und zu erfahren, benötigen wir einen Augenblick der Stille, einen Ort, wo wir ganz bei uns sein können und uns nur auf uns besinnen können.

Legen Sie sich in diesem Raum einfach einmal mit dem Rücken auf den Boden, strecken sich in alle Richtungen, atmen tief dabei ein und entspannen beim Ausatmen alle Glieder. Schließen Sie die Augen, atmen Sie ruhig durch die Nase ein und durch den Mund aus und beobachten Sie einfach nur Ihren Atem. Wo fließt er hin, was bewegt sich, wenn wir atmen? Wie fühlt sich unser Körper an? Wie empfinde ich meine Gesichtszüge? Sind sie angespannt oder trage ich ein inneres Lächeln? Sind meine Hände verkrampft oder berühren sie wohlig den Boden unter mir?

Wenn Sie so ein paar Minuten liegen, sind Sie ganz bei sich selbst, bei Ihrem Körper, Ihrem Geist, Ihrem Sein.

Vielleicht werden Sie schnell unruhig und denken bereits wieder an den nächsten Termin. Das macht nichts! Versuchen Sie einfach jeden Tag ein bisschen mehr, nur bei sich zu sein und sich ein wenig Frieden zu schenken. Je mehr, desto besser. Es ist wie ein Konto, welches man ständig füttert. Vielleicht ist es am ersten Tag nur eine Minute? Das macht nichts, denn es ist besser als keine. Jede Minute des Friedens zählt, für uns selbst, wie auch für die Welt.

Auch Gebete sind nichts anderes als eine Form der Besinnung, eine Reflektion auf uns selbst, eine Einkehr in die innere tiefe Stille, eine Pflege unseres eigenen Friedens mit Gott, den Göttern, Allah oder dem Universum. Doch diesen Frieden können wir jede Minute, zu jeder Tageszeit, an jedem Tag der Woche ausüben. Für uns selbst, für unsere Gesundheit, für einen ruhigen, friedvollen Geist, der sich auf fruchtbarem Boden weiterentwickeln kann.

 

Leben und geben wir Frieden, so werden auch wir friedlicher in uns selbst:

Lächeln Sie, statt aus der Haut zu fahren, schenken Sie, anstatt jemandem die Miete zu erhöhen, geben Sie jemanden ein Kleidungsstück oder ein Stück Brot, wenn Sie jemanden leiden sehen, anstatt an ihm einfach vorbeizusehen.

Ist dies nicht der eigentliche Geist des christlichen Festes, welches wir Weihnachten nennen, dem Advent, der Ankunft, des Friedensgebers zu huldigen, Frieden zu feiern und zu schenken?

Fangen wir doch mit uns selbst an, denn dort sitzt die Quelle jeglichen Friedens. Weihnachten ist nur ein Fest – Frieden uns selbst zu schenken, ist eine bleibende Bereicherung, eine ständige Übung für uns selbst, eine Aufgabe, die wir ständig erweitern können. Nur so erfahren wir Harmonie mit uns selbst und unserer Umwelt, die wir uns wünschen. Eine Übung, die auch einen positiven Einfluss auf unsere chronischen Erkrankungen wie Bluthochdruck haben kann.

Ihnen/Euch eine besinnliche, friedvolle Weihnacht!

Eure Ginger

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