Immun oder nicht immun…

Herbstimpressionen ade!

Hallo liebe LeserInnen,

nach so einem herrlichen September fängt der liebe Wettergott an, es ernst zu meinen.

Der Herbst bringt kältere Temperaturen und noch nassere Füße. Die ersten Schniefnasen machen sich bemerkbar und verteilen ihre Bakterien in Bussen und Bahnen.

Erkältungen sind die Folge einer durch Kälte verursachten Schwäche des Immunsystems, die dazu führt, daß Bakterien ungeschützt in unsere Atemwege gelangen und dort Entzündungen auslösen.

Leider werden diese Prozesse von unserem Körper als „Alarmsituation“ angesehen, so dass wir auch hier mit einem erhöhten Blutdruck reagieren können. Dies ist übrigens ebenso bei Allergien, dem überschießenden Immunsystem, der Fall.

Leider wird heute jede banale Erkältung direkt als Grippe angesehen. Im Gegensatz zu einer Erkältung ist eine echte Grippe jedoch eine Infektion mit unterschiedlichen Viren und nicht Bakterien. Beide  weisen eine immer höhere Mutations- d.h. Veränderungsrate auf.

Gerne werden bei Erkältungs- und Grippesymptomen schnell Antibiotika verschrieben. Obwohl die Entdeckung des Penicillins von Herrn Dr. Semmelweiss schon etliche Millionen Menschen vor dem sicheren Tod gerettet hat, sind Antibiotika nicht unbedenklich.

Zunächst einmal wirken sie nur gegen Bakterien, d.h. bei einer echten Grippe haben sie keinen Einfluß. Darüber hinaus vernichten sie nicht nur schädliche Bakterien, wie typische Streptokokken, sondern vernichten die freundlichen Bakterienkulturen in unserem Darm.

Damit schädigen sie zur gleichen Zeit eines unserer wichtigsten Waffen unseres Immunsystems. Die dort ansässige gesunde Bakterienflora bildet eine Art Rasen an der Darmschleimhaut, die verhindert, daß Schädlinge über diese Schleimhaut in unsere Blutstrombahn eintreten können. Wird diese Bakterienschicht zerstört, fehlt dieser Schutz.

Antibiotika werden mittlerweile vorsorglich in den meisten Tierbetrieben ebenso wie in Fisch – Kulturen eingesetzt, da die Tiere sonst vor ihrer „Verwertung“ bereits aufgrund ihres schwachen Immunsystems und den Infektionsraten in Massentierhaltungställen sterben würden. Dies bedeutet, daß sich in Trinkwasser und unserer Nahrungskette, die hierzulande von einem hohen Konsum tierischer Produkte gezeichnet ist,  schon eine gute Menge an Antibiotika befindet.

Auch wurden während der letzten Jahrzehnte unbedenklich selbst an Kleinkinder Antibiotika bei einer banalen Erkältung verabreicht.

Die Folge dieser Praxis ist, daß sich immer mehr Resistenzen der Bakterien aufbauen und gleichzeitig immer neue Bakterienformen auftreten, gegen die herkömmliche Antibiotika machtlos sind. Diese Mutationen werden zunehmend in Krankenhäusern ein Problem. Bereits jeder 10. Patient stirbt an einer sog. nosokomialen Infektion, d.h. an den Folgen von Bakterien, die unabhängig der eigentlichen Erkrankung in Krankenhäusern entstehen.

Antibiotika sind keine Heilmittel, sie funktionieren eher wie ein Desinfektionsmittel, welches Sie von Bakterien säubert. Zur eigentlichen Heilung und Wiederherstellung Ihres Organismus tragen Sie nichts bei.

Bessere Alternativen

Warten Sie lieber, bis Sie wirklich einmal ein Antibiotikum benötigen, damit es dann auch nach gezielter Bakterienbestimmung wirken kann. Nehmen Sie dieses immer bis zum Therapieende! Bauen Sie Ihre Darmflora dann sofort wieder mit echtem Kefir, Sauerkraut, oder Joghurt über mindestens eine Woche auf!

Jedoch viel wichtiger ist:

1) Zum einen können Sie das Wichtigste und Einfachste tun, um die Erkältung wieder loszuwerden – es heißt ja nicht umsonst „Erkältung“: Tanken Sie Wärme! Gehen Sie ins Bett, ziehen Sie Schal, Mütze und Socken an, trinken Sie heiße Tees.

2) Vermeiden Sie Schäden an Ihren Schleimhäuten! Chemische Nasenprays, trockene Heizungsluft, Rauchen, sowie Durchblutungsmangel trocknen Ihre Schleimhäute aus und machen Sie anfällig für Bakterien! Stattdessen gehen Sie öfter Spazieren, auch bei schlechtem Wetter – dies befeuchtet die Nasen- und Lungenschleimhäute und durchblutet sie. Auch sog. „Neti“ Salzspülungen mit physiologischer Kochsalzlösung fördern die Durchblutung und bieten eine hervorragende Vorsorge.

3) Essen Sie natürliche Antibiotika – so etwas gibt es natürlich nicht, da diese „Leben“ zerstören würden – also Lebensmittel, die schädliche Bakterien abwehren: Lauchgewächse wie Knoblauch, Zwiebeln, Porree, Ingwer, sowie Cayennepfeffer sind starke Immunmodulatoren. Mein Tipp: Machen Sie sich, wenn Sie eine Erkältung aufkommen fühlen (Frösteln, Schwäche, Kribbeln in der Nase) ein heißes Getränk wie folgt:

Schneiden Sie 4 Knoblauchzehen klein, dazu ein daumengroßes Stück Ingwer, braten Sie diese leicht an. Nehmen Sie etwas ungesalzene Gemüsebrühe aus dem Bioladen und fügen Sie etwas Wasser hinzu, sodass eine Art Suppe entsteht. Fügen Sie ca. 1/2 Tl. ECHTEN Cayennepfeffer hinzu (dieser darf nicht brennen). Trinken Sie das ganze, so heiß es geht in kleinen Schlückchen. Sie werden merken, wie schnell es Ihnen besser geht:-))

4) Essen Sie soviel Kohlgemüse und andere bunte Gemüsearten wie möglich, am besten roh, sonst leicht gegart. Diese schmecken hervorragend und peppen Ihr Immunsystem auf. Was Sie benötigen, sind Vitalstoffe, die Sie vor Angriffen schützen, kein „totes“, d.h. Enzym- und Vitalstoff- loses, gekochtes „Essen“. Vor allem roher Rotkohl ist eine wahre Immunbombe und gleichzeitig durch seinen hohen Selengehalt ein natürlicher Blutdrucksenker. Darüber hinaus ist er hervorragend dazu geeignet, unsere Darmflora gesunden zu lassen (die meisten von uns haben eine schlechte Darmflora!).

Mein Tipp: Ro(h)tkohlsalat (hmmm, köstlich)

Nehmen Sie einen ganz frischen, knackigen, kleinen Rotkohl. Zücken Sie ein wirklich superscharfes Messer und schneiden Sie mit Gefühl vorne anfangend hauchdünne Scheiben herunter. Je nachdem, wieviel Sie mögen, schneiden Sie diese Schnibbel dann noch einmal quer klein. Vorsicht mit den Fingerchen!!!

Ungefähres Endstadium:-)

Fügen Sie 1 Tomate, 1 gewürfelte Avocado, eine Handvoll geschnittenen Lauch, sowie frischen Zitronensaft, Knoblauch, 1 Eßl Olivenöl hinzu. Würzen Sie mit etwas Himalaya Salz, einer Brise echten Cayennepfeffer, und ein paar Sprenkel Tahini (Sesampaste aus dem Reformhaus) darüber. Mischen Sie alles leicht und

Hmmm, genießen Sie diese Delikatesse! Sie ist übrigens auch bei unseren orientalischen Freunden sehr beliebt. Wichtig ist, den Rotkohl wirklich ganz hauchdünn zu schneiden, welches ein wenig Übung und Geduld erfordert (Tipp: drehen Sie den Kopf immer leicht, so dass Sie jedesmal eine neue Anschneidestelle haben)

5) Ein schwaches Immunsystem läßt sich hervorragend mit der sog. Eigenbluttherapie verbessern. Ähnlich einer Impfung wird hier durch die Auseinandersetzung mit eigentlich körpereigenen Informationen über Ihr Blut Ihr Immunsystem schrittweise trainiert. Allerdings treten nicht die Nebenwirkungen und Schäden auf, die bei Impfungen auftreten können. Die besten Zeiten für eine Eigenbluttherapie sind der Herbst und das frühe Frühjahr. Für weitere Informationen können Sie mich gerne anschreiben.

6) Gehen Sie täglich an die frische Luft. Durch die Ausnutzung von natürlichem Licht, Sauerstoff, und Bewegung wird auch Ihre Psyche gestärkt, Probleme werden kleiner, und Ihr Toleranzlevel gegenüber belastenden Situationen verbessert. Auch dies trägt zur Verbesserung Ihres Immunsystems bei.

Lassen Sie Erkältungen nie chronisch werden. Dies passiert, wenn man sie regelmäßig unterdrückt. Chronische Entzündungen spielen eine wichtige, meist verkannte Rolle bei der Entwicklung von Bluthochdruck!

Gezielter Einsatz kann Ihren Bluthochdruck in 6 Wochen reduzieren!

Ich wünsche Ihnen trockene Füße und

alles Gute für Ihr Herz!

Ginger

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