Haben Sie Ihr Fett weg?

Es gibt ja nichts Besseres und Blutdruck Senkenderes als die Vorstellung, daß unsere Arterien, Arteriolen und Kapillare bereits verengt sind, und mit ranzigen Fettschichten ausstaffiert sind.

Vor allem, da wir ja wissen, daß nicht nur unser Herz und Blutdruck Verhalten von dem Zustand unserer Leitungsbahnen abhängig ist, sondern auch unser Nervensystem (Ärger, Wut), unser Äußeres (Falten), unsere Entgiftungsorgane (Erkrankungen) und schließlich unser Gehirn (Demenz).

Wenn wir also den leisesten Verdacht haben, daß die 100 km Logistikbahnen bereits verklebt, unelastisch, und immer weniger durchlässig sind, sollten wir nicht einfach den

Nicht Kopf in den Sand, sondern Beine in die Höh!

Kopf in den Sand stecken, auch wenn das die Durchblutung fördern könnte, sondern aktiv etwas dagegen unternehmen.

Sie brauchen hierfür nicht unbedingt ein umfangreiches medizinisches Laborergebnis abzuwarten, da Sie ja bereits nach meinen bisherigen Artikeln eine Ahnung davon haben könnten, wie die leider nicht sichtbare Wahrheit aussieht.  Sie können natürlich auch abwarten, bis sich die fiszeralen Fettansammlungen und arteriellen Veränderungen weiterentwickeln, und sich langsam ein Organ nach dem anderen von Ihnen verabschiedet.

Selbst wenn Sie schlank sein sollten, ist dies nicht ein Indikator für die Abwesenheit von oxidiertem Fett in Ihrem Körper bzw. Ihren Arterien. Leider wird immer wieder irrtümlich  darauf hingewiesen, daß Abnehmen die Lösung für Bluthochdruckproblematiken sei. Aus meinen Erfahrungen kann ich Ihnen sagen, daß die meisten der Betroffenen Personen in meinen Seminaren sehr schlanke Persönlichkeiten waren.

Das Gewicht sagt also noch nichts über den internen Prozess der Fettablagerung und -oxidation aus.

Möchten Sie jedoch auf der sicheren Seite gehen oder sich eine zusätzliche Motivation holen, um aktiv zu werden, sollten Sie folgendes überprüfen bzw. überprüfen lassen:

1) Wechseln Sie beim Duschen die Temperatur von sehr warm auf kalt, bleiben Sie bei kalt für 30 Sekunden und wechseln Sie wieder auf warm. Fangen Sie an den Beinen an? Sind Ihre Beine danach schön rosig durchblutet oder zeigen sich weiße Flecken? Diese können ein Hinweis darauf sein, daß dort die Arterien bzw. Arteriolen und Kapillare gestört sind.

2) Haben Sie Gewebeschmerzen in den Beinen, vor allem im Liegen und in Ruhe?

3) Ist Ihnen häufig an den Händen und Füßen kalt?

4) Ist Ihnen schwindelig oder wird Ihnen schwarz vor Augen?

5) Hören Sie öfters ein Rauschen am Hals/Ohrbereich?

6) Haben Sie schlecht verheilende Wunden am Körper?

7) Sehen Sie öfters verschwommen?

Dies sind nur einige Symptome, die auf eine Arteriosklerose hinweisen. Eine medizinische Laboruntersuchung kann weitere Indizien geben. Lassen Sie folgende Werte untersuchen

– Homocystein (bei Erhöhung Hinweis auf arteriosklerotische Prozesse)

– LDL, HDL

– Triglyceride

– Hb

– Hkt

– Glucose Toleranz Test

Darüber hinaus können Sie eine allerdings kostenintensive Angiographie der Karotiden oder eine Ultraschalluntersuchung des Herzens mit Ihrem Arzt besprechen.

Die oben aufgeführten Werte bzw. deren Grenzwerte verändern sich im Laufe der Zeit. Ein nicht erhöhter Wert ist noch keine Garantie, daß oxidative Prozesse sich nicht in ihrem Körper abspielen. Sie dienen jedoch sehr gut als Verlaufsparameter.

Wichtig ist, daß Sie jederzeit vorbeugen können. Negative Labortests stellen lange keine Sicherheit dar, da sich diese im Blut auch mit Verzögerung zeigen.

Was können Sie jedoch tun? Um genau zu sein, sehr viel. Das einzige, was Sie benötigen, ist der Wille, etwas zu unternehmen. Naja, und Konsequenz. Alle wichtigen Maßnahmen und Aktivitäten zum Thema Arteriosklerose erfahren Sie in meinem Seminar. Erfahrungsgemäß dauert es ca. 6 Wochen, bis sich der Körper auf neue Gewohnheiten eingestellt hat. Daher ist mein Seminar auch auf 6 Wochen ausgerichtet.

Stecken Sie nicht den Kopf in den Sand! Fangen Sie heute an, aktiv etwas gegen die schädlichen, arteriellen Veränderungen zu unternehmen.

Ich gehe jetzt erst einmal joggen!

Alles Gute für Ihr Herz!

Ginger

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