Was sind freie Radikale?

Und warum laufen sie frei herum?  Fragen über Fragen. Dabei sind diese Fragen äußerst berechtigt. Denn mit freien Radikalen ist nicht zu Spaßen.

Sie umgeben uns, attackieren uns fast jeden Tag, überwinden unsere natürlichen Barrikaden und versuchen uns zu vernichten.

Erschreckender Weise nimmt auch die Zahl dieser Aggressoren immer weiter zu. Sie befinden sich in unserer Stadtluft, in unseren Lebensmitteln, in Medikamenten, Alkohol, Zigarettenrauch und werden durch unseren eigenen Stress noch in ihrem zerstörerischen Werk unterstützt.

Als höchst aggressive Sauerstoffmoleküle sind sie sehr anhänglich und bändeln mit fast jeder Zelle unseres Körpers an, um sie in einer veränderten, d.h geschädigten Struktur zurückzulassen und zur nächsten zu wandern. Diese Kettenreaktion führt zu zunehmender Zellschädigung einschließlich unserer DNA, unseres Erbgutes.

Nun könnte man meinen, daß Sauerstoff doch lebenswichtig ist. Stimmt, allerdings in gebundener Form. Als isoliertes O Molekül ist es ein äußert giftiges Gas. Man kann die Wirkung aggressiver Sauerstoffmoleküle besonders gut an dem Oxidationsprozess Ihres Autos erkennen. Der Rost ist das anschaulichste Beispiel dafür.

Leider merken wir nichts von diesen Entwicklungen, bis erste Schäden entstanden sind. Solche Prozesse tragen allerdings mit zur Entwicklung von Schäden der Innenwände unserer Arterien und unseres Herzmuskels bei . Die Auswirkung freier Radikale, der sogenannte oxidative Stress, wird wissenschaftlich eindeutig in Zusammenhang mit der Entstehung von Arteriosklerose gebracht, aber auch vor allem für die bösartige Entartung unserer Zellen, sprich Krebs, unseren Alterungsprozess, Alzheimer, Asthma, Autoimmunerkrankungen, oder Depressionen verantwortlich gemacht.

Wir generieren selbst oxidativen Stress

Letztendlich produzieren wir selbst durch all unsere Stoffwechselprozesse oxidativen Stress. Bei jeder Verbrennung von Nahrung wird Sauerstoff benötigt, welcher in radikale Moleküle umgewandelt wird. Vor allem Fettmoleküle werden sprichwörtlich „ranzig“, so, als würden Sie Ihre Butter direkt in die pralle Sonne stellen. Dies würde bedeuten, daß mit zunehmender „verbrennungsintensiver“ Nahrungsaufnahme die oxidative Belastung steigt. Daher, je schwerlicher verdaubar ein Nahrungsmittel, z.B. Pommes, Schnitzel, Hamburger, ist, d.h. je mehr Energie zu dessen Verbrennung aufgebracht werden muß, desto mehr freie Radikale entstehen.

Leistungssportler sind einer extremen Belastung freier Radikale ausgesetzt durch die intensive Tätigkeit und den erhöhten Stoffwechsel.

Psychostress ist ein weiterer Produzent unserer Gesundheitsgegner. Psychostress ist negative Wahrnehmung unserer Umwelt wie Angst, Sorgen, Verzweiflung, Mißtrauen, Neid, Haß. Durch Psychostress wird soviel an „Schutzstoffen“ an einem Tag verbraucht,  dass Sie diese mit 1 Eßlöffel Ascorbinsäure (Vitamin C) ausgleichen müßten.

 

Setzen Sie sich zur Wehr!

Wir können uns wehren! Arctica – eine kleine Muschel macht es uns vor! Sie wird glatte 375 Jahre alt, indem sie ihre Stoffwechselrate extrem reduziert. Allerdings muß sie dafür ein relativ dunkles unspektakuläres Leben tief im Meeresboden verbringen. Mein Ding wäre das nicht, so unter uns.

Allerdings ist auch jeder Apfel und jede Tomate schlauer als wir, sich gegen freie Radikale zur Wehr zu setzen. Ihre schöne Außenhaut ist ein wahres Cocktail an speziellen Schutzstoffen gegen Oxidation, die nichts anderes sind als ihre „Farbpigmente“. Die bekanntesten sind das Lycopin der Tomate, das Beta Karotin von Kürbissen und Pfirsichen, das Resveratrol der dunklen Trauben. Sie alle werden unterstützt von einer ausgeklügelten Mixtur aus Enzymen, Vitaminen, Mineralien, und Co-Enzymen. Bis heute sind die genauen Bestandteile dieser sog „Antioxidantien“ noch nicht bestimmt, genauso wenig wie ihre Zahl.

Sicher ist, daß je farbintensiver die Außenhaut, vor allem je dunkler, desto höher der Schutzwert.

Leider können sie sich nur nicht gegen uns wehren, denn für uns sind sie die beste Quelle, um uns mit Antioxidantien zu versorgen.

Sie müssen also keine Arctica Muschel sein, um das „Ranzigwerden“ Ihrer Arterien aufzuhalten oder zu revidieren.

Beißen Sie lieber herzhaft in die schützenden Leckerbissen hinein und geben Sie freien Radikalen keine Chance!

Alles Gute für Ihr Herz

Ginger

Besuchen Sie mein Online – Seminar: Initiative Bluthochdruck! Jetzt noch zum Sommer – Spezial!

Über gingerclub

Helping people to naturally deal with high blood pressure, arthritis and other chronic diseases, seminars, coaching. 15 years of experience in natural health. Copyright (c) 2011 Gingerclub
Dieser Beitrag wurde unter Bluthochdruck, Detoxifikation, Unser Immunsystem abgelegt und mit , , , , , , , , verschlagwortet. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

Danke für Euren Kommentar...

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s