Über die Ströme und Bäche unseres Inneren

Ich möchte Ihnen gerne eine Geschichte erzählen:

Vor langer Zeit gab es einen Ort, wo die Bäche so rein und kristallblau waren, daß Bären und Rehe es geliebt haben, dort Ihren Durst zu stillen. Wann immer sie von der Quelle tranken, fühlten sie sich energetisiert und glücklich. In dem Wasser lebten gesunde Lachse und Wasserpflanzen zugleich. Alle lebten in Frieden und Harmonie.

Eines Tages geschah jedoch etwas Schreckliches. Zunächst bekam niemand etwas mit. Irgendwie war das Wasser nicht mehr so klar wie sonst. Dann bemerkte das Wild das erste Stück Plastik im Wasser. Kurz danach wurden die ersten Rehe und Hasen krank. Dann begannen ganze Massen von Müll durch das Wasser zu treiben, wodurch immer mehr Tiere erkrankten und letztendlich verendeten. Die Farbe des Wassers änderte sich langsam von blau-grün ins „Bräunliche“. Die ersten Fischbäuche trieben auf dem Wasser und wurden mit dem anderen Unrat hinfort gespült.

Der noch gesunde Braunbär, der Weiseste und Stärkste unter den Tieren, erkannte, daß etwas getan werden mußte und beriet sich mit den anderen noch gesunden Tieren. Sie entschieden, der Sache auf den Grund zu gehen. So machte der Bär sich den ganzen Weg in Richtung Quelle des Flusses, ein ziemlich strapaziöses Unterfangen für seinen angeschlagenen Gesundheitszustand.

Als er endlich an der Quelle ankam, traute er kaum seinen Augen. Ein großer blauer Plastikaffe warf wütend allen Müll in den Bach, den er finden konnte. Dabei tobte er und jauchzte vor Vergnügen.

Der Bär näherte sich und fragte den Affen, warum er denn den ganzen Müll in den Bach werfen würde. Der Affe hielt kurz inne und antwortete, er sei gelangweilt und frustriert, da niemand mit einem blauen Plastikaffen etwas zu tun haben wollte. Der Bär war verblüfft und erklärte dem Affen, daß es ganz okay wäre eben ein Plastikaffe zu sein. Er wäre jederzeit in der Gemeinschaft der anderen Tiere willkommen.

Der Plastikaffe hörte auf, Müll in den Bach zu schmeißen und hörte zu. Der Bär klopfte seine Tatze auf seine Plastikschulter und erklärte ihm, daß er durch sein Verhalten großen Schaden anrichte und viele Tiere schon gestorben seien.

Da war der Plastikaffe so geschockt, daß er anfing schrecklich zu weinen, und anfing den Müll wieder aus dem Bach zu holen, soweit dies möglich war.

Nach Monaten wurden die Bäche wieder sauber und kristallklar wie früher, die Tiere genesten, und alle lebten glücklich bis ans Ende ihrer Tage – einschließlich des etwas seltsam ausschauenden blauen Plastikaffen, der sich mittlerweile ein rosa Kaninchen als Spielgefärtin ausgesucht hatte. Er war nicht mehr zornig und wachte darüber, daß kein Unrat je wieder in den Bach gelänge.

Haben Sie sich schon einmal überlegt, wie die Ströme und Bäche in Ihrem Inneren aussehen?

Mit herzfreundlichen Grüßen

Ginger

 

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