Das Vermächtnis der Elizabeth Cady Stanton

Elizabeth Cady Stanton war eine der unbezwingbaren Damen Ende des neunzehnten Jahrhunderts, welche sich energisch für ein damals recht utopisches Ziel einsetzte – das politische Wahlrecht für Frauen. Unter Opfern und konfrontiert mit einer von Männern dominierten Welt, schafften sie es letztendlich innerhalb der American Sufferage Bewegung, eine Änderung der amerikanischen Verfassung zu erwirken, welche Frauen das Wahlrecht zusprachen.

Die Wurzeln einer Entwicklung, die wir heute zum Anlass nehmen, den Tag der Frau zu zelebrieren.

Viel hat sich verändert, auch auf dem Gebiet der Medizin. Dank eines umsichtigen Herrn Ignaz Semmelweiss und der Verbesserung von Hygiene und sanitären Einrichtungen, brauchen Frauen nicht mehr am Kindbettfieber sterben.  Auch sind Geburtsbedingungen verbessert worden. Dank anatomischer Erkenntnisse  gilt die Menstruation nun auch nicht mehr wie im Mittelalter als etwas „unreines“. Selbst der Orgasmus wurde den Frauen zugesprochen, ein nicht unwesentlicher Schritt. Letztlich konnten Präventionsmaßnahmen entwickelt werden, um Geschlechtskrankheiten zu vermeiden, und somit vielen Frauen einen schrecklichen Leidensweg ersparen. Man denke nur an die Aufklärung über das Papillomavirus.

Bei allem Enthusiasmus sind wir jedoch noch weit weg von einem Idealzustand. Leider ist es eine traurige Tatsache, dass heutzutage mehr Frauen an Herzinfarkt und Schlaganfall sterben, als Männer. Die Gründe sind vielfältig:

1) Frauen sind unter anderem aufgrund der Frauenbewegung in einer Doppelbelastung gefangen. Karriere und Familie unter einen Hut zu bekommen, ist für viele der ganz normale Wahnsinn.

2) Viele Frauen sind in belastenden familiären Situationen gefangen, da sie z.B. einen Elternteil oder den Ehegatten pflegen, meist ohne Hilfe von außen und unter extrem schwierigen Bedingungen, man denke nur an Demenzerkrankungen.

3) Frauen sind traditionell die Beschützer, ob es um die Belange der Familie, von Freunden oder den Mitgliedern des „Kirchenchors“ geht, es gibt immer etwas zu tun, das „nein“ sagen fällt schwer, für Pausen und Erholung bleibt da wenig Platz.

4) Die Warnzeichen für Herzinfarkt oder arterielle Gefäßerkrankungen sind anders als bei Männern und werden häufig als „Magenschmerzen“ oder „Unwohlsein“ abgetan.

5) Medikamentendosierungen für Frauen gleichen immer noch denen der Männer. Dabei haben wir ganz andere physiologische Grundvoraussetzungen. So kann unsere Leber aufgrund einer geringeren Enzymanzahl viel weniger Alkohol oder Medikamente abbauen. Überdosierungen sind kein Einzelfall.

6) Die so einst gelobte Anti-Baby Pille oder besser gesagt ihre Nebenwirkungen machen sich bei den Baby Boomern bemerkbar. Wer hat schon damals das „Kleingedruckte“ ernstgenommen.

Meine lieben Genossinnen, werden Sie eine zweite Elizabeth C. Stanton und setzen Sie sich für ihre medizinischen Rechte ein. Nehmen Sie Warnsignale ernst, gönnen Sie sich genügend Erholung, sagen Sie auch einmal öfters  „nein“. Lassen Sie sich auch nicht direkt das nächst beste Medikament andrehen und lesen Sie die Packungsbeilagen!

Am besten bringen Sie ihre Gesundheit, körperlich und mental, in Superform, jetzt ist die richtige Zeit!Ich biete Ihnen hierzu online Seminare und Power Seminare an (siehe oben!)

Alles Gute für Ihre Gesundheit!

Ginger

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